Schweden, Louise Königin von

geboren
13.7.1889 Jugenheim a. d. Bergstraße (Schloss Heiligenberg)
gestorben
7.3.1965 Stockholm
Beruf
GND-Explorer
124411215

Andere Namen

Geburtsname

Battenberg, Louise Alexandra Marie Irene%Prinzessin von

Weitere Namen

Schweden, Luise Königin von
Battenberg, Luise Prinzessin von
Mountbatten, Louise Prinzessin von
Mountbatten, Luise Prinzessin von
Schweden, Louise Kronprinzessin von
Schweden, Luise Kronprinzessin von

Familie

Vater

Battenberg, Ludwig* Alexander Prinz von, * Graz 24.5.1854, † London 11.9.1921

Mutter

Partner

Gustav Adolf VI., Schweden, König, 1882–1973, GND

Verwandte

Leben

Aus der Biografie

Gemeinsam mit der älteren Schwester erzogen, wurde Louise nach der Konfirmation in Jugenheim 1905 bevorzugte Begleiterin der Mutter. Der 21. Geburtstag wurde ebenfalls im Familienkreis auf Heiligenberg gefeiert. Im Frühjahr 1912 folgte ein mehrmonatiger Besuch bei Alice und ihren Töchtern Margarita und Dolla in Athen, denen sie zeitlebens besonders eng verbunden blieb. Der Lazarett-Einsatz im französischen Nevers ab 1915 entsprach der Familientradition. Die Verlobung mit dem ebenfalls als Pfleger tätigen schottischen Maler Alexander Stuart Hill (1888–1948) wurde nach Kriegsende wieder gelöst. 1921 begleitete Louise die Eltern zur Beisetzung der Tante Ella in Jerusalem. Die Verlobung mit dem verwitweten Kronprinzen von Schweden im Juni 1923 kam wohl für alle Beteiligten überraschend.
Nach der in London gefeierten Hochzeit wurde die nunmehrige Kronprinzessin sowohl von den Kindern aus der ersten Ehe des Mannes, bei denen nur Tochter Ingrid (1910–2000), die spätere Königin von Dänemark, anfänglich widerstrebte, als auch von der schwedischen Bevölkerung voll akzeptiert. Es gab nach einer unglücklichen Totgeburt 1925 keine weiteren Kinder. Wie im Ersten wurde das neutrale Stockholm auch im Zweiten Weltkrieg Umschlagplatz für die Familienkorrespondenz. Kronprinz Gustav, begeisterter Archäologe und Kunstkenner, wollte an sich auf die Nachfolge seines über 40 Jahre regierenden Vaters Gustav V. verzichten, musste aber nach dem Unfalltod seines erstehelichen Sohnes Gustav Adolf (1906–1947) gleichwohl König werden. An seiner für den Fortbestand der Monarchie in Schweden wichtigen Popularität hatte zweifellos auch Königin Louise ihren Anteil. König Gustav VI. war in der näheren und weiteren Verwandtschaft als Freund und Berater beliebt. Doch schon bei den Griechenland-Reisen zur Beerdigung König Pauls 1964 wie zur nachfolgenden Hochzeit des Sohns und Nachfolgers Konstantin konnte die herzkranke Louise ihn nicht mehr begleiten.
Eckhart G. Franz
(Text identisch mit: Franz, Das Haus Hessen, S. 382 f.)

Nachweise

Quellen

Literatur

Bildquelle

Königin Louise von Schweden, Ölbild Philip Alexius de László (Abb.: Wikipedia) (beschnitten), in: Franz, Das Haus Hessen, Darmstadt 2012, S. 382

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schweden, Louise Königin von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/16405_schweden-louise-koenigin-von> (aufgerufen am 31.10.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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