Strombeck, Friedrich* Carl von

 
geboren
16.9.1771 Braunschweig
gestorben
17.8.1848 Wolfenbüttel
Beruf
Jurist, Gutsbesitzer, Übersetzer, Naturwissenschaftler, Abgeordneter
Titel
Dr. jur.; Dr. phil. h.c.
GND-Explorer
117344923

Wirken

Werdegang

  • Herr auf Groß Twülpstedt, Erbherr auf Groß-Sisbeck
  • Martinsgymnasium in Braunschweig
  • 1788 Collegium Carolinum
  • 1789 Studium an der Universität Helmstedt
  • 1791 Stud. jur. et phil. an der Universität Göttingen
  • Reisen
  • Übersetzungen römischer Autoren
  • ab 2.4.1795 Außerordentlicher Assessor des Hofgerichts Wolfenbüttel
  • 1799 Abteilich-Gandersheimischer Hofrat
  • 1799 Probst des Klosters Brunshausen
  • 25.11.1800 Reichsadelsstand Wien
  • 1801 Hofrat in Braunschweig
  • Mai 1801 Ordentlicher Hofgerichtsassessor von der Kurie der Ritterschaft
  • bis 1807 Rat im Justizkollegium Wolfenbüttel
  • 1807 zur Huldigung für König Jérôme in Kassel
  • 15.2.1808-1810 Präsident des Tribunals 1. Instanz in Einbeck
  • 1808-1813 Mitglied des Departements-Wahlkollegiums des Leine-Departements
  • 1808 dessen Sekretär in den Sitzungen
  • 1808 Präsident der Zivilgesetzgebungskommission in der Session
  • 2.6.1808-26.10.1813 Mitglied der Reichsstände des Königreichs Westphalen (Leine-Departement; Gelehrte, Künstler und verdiente Bürger)
  • 22.2.1810 Ritter des Ordens der Westphälischen Krone
  • 14.8.1810-1813 2. Präsident des Appellationsgerichtshofs Celle
  • 22.9.1812 Erhebung zum westphälischen Baron
  • 1812 Mitglied der Societät der Wissenschaften in Göttingen
  • 1.9.1813-10.1813 Staatsrat in Kassel bis zum Ende des Königreichs Westphalen
  • wegen Aufenthaltsverbots in Kassel Rückkehr nach Wolfenbüttel, wieder Arbeit als Übersetzer
  • 28.5.1816 Ernennung zum Geheimen Justizrat und Mitglied des Ober-Appellationsgerichts Westphalen für Braunschweig, Lippe-Detmold, Schaumburg-Lippe und Waldeck und Pyrmont in Wolfenbüttel durch die Fürstin von Lippe
  • 1819-1832 Mitglied der Braunschweig-Wolfenbüttelischen und Blankenburgischen Landschaft (Landtag) und deren Protokollführer
  • 1822-1834 Mitglied des Landes-Steuer-Collegiums in Braunschweig als von Seiten der Landstände gewählten Steuerrats
  • 1827 Übertragung auch der Waldeckischen und Schaumburg-Lippischen Stelle am Ober-Appellationsgericht
  • 1833-1834 Steuer-Direktor der Herzoglichen Steuer-Direktion
  • 9.9.1823 Ernennung zum Fürstlich-Lippischen Geheimen Rat
  • 5.1.1843 Präsident des Ober-Appellationsgericht in Wolfenbüttel
  • Herzoglich Braunschweig-Wolfenbüttelischer Geheimer Rat

Funktion

  • Westphalen, Königreich, Stände, Mitglied, 1808-1813

Lebensorte

Groß Twülpstedt; Groß Sisbeck; Braunschweig; Helmstedt; Göttingen; Wolfenbüttel

Familie

Vater

Strombeck, Christoph Georg, † 1801, lebte „in guten Verhältnissen von seinen Gütern“

Mutter

Häseler, Christiane Henriette Luise, † 1807

Partner

Bülow, Amalie von, (⚭ Wolfenbüttel 2.4.1799) * 18.7.1778, † 25.12.1860

Nachweise

Quellen

  • Friedrich Karl von Strombeck, Darstellungen aus meinem Leben und aus meiner Zeit, 2 Bde., Braunschweig 1833

Literatur

Bildquelle

Unknown authorUnknown author, Friedrich Carl von Strombeck, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Strombeck, Friedrich* Carl von, “, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/14074_strombeck-friedrich-carl-von> (aufgerufen am 15.03.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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