Häberlin, Carl Friedrich

Häberlin, Carl Friedrich
Andere Namen
Weitere Namen
Haeberlin, Carl Friedrich
Wirken
Werdegang
- Gymnasium in Halle (Saale), Holzminden und Schöningen
- 1773-1777 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Helmstedt
- 10.4.1778 Promotion zum Dr. jur.
- Auditor
- Praktikant am Reichskammergericht in Wetzlar, dort Vertretung des Herzogs von Braunschweig-Wolfenbüttel
- 1782-1786 Professor der Rechte an der Universität Erlangen
- 1786-1808 Lehrstuhl für deutsches Staatsrecht an der Universität Helmstedt
- Verfasser grundlegender staatsrechtlicher Werke
- publizistische und anwaltliche Tätigkeit, unter anderem für die Abgeordneten Friedrich Ludwig von Berlepsch und Moritz Graf von Brabeck
- 1797-1799 Gesandter des Gesamthauses Stolberg und Geschäftsträger für Braunschweig-Wolfenbüttel und für Sachsen-Meiningen auf dem Kongress in Rastatt
- 1799 Ernennung zum Herzoglich Braunschweig-Wolfenbüttelschen Geheimen Justizrat
- 1806 Probst des Klosters Marienberg bei Helmstedt
- 1808 Mitglied des Distriktrats des Distrikts Helmstedt
- 2.6.1808-16.8.1808 Mitglied der Reichsstände des Königreichs Westphalen (Oker-Departement; Gelehrte, Künstler und verdiente Bürger)
Funktion
- Westphalen, Königreich, Stände, Mitglied, 1808
Lebensorte
Halle an der Saale; Holzminden; Schöningen; Helmstedt
Familie
Vater
Häberlin, Franz Dominicus, GND, * Grimmelfingen 31.1.1720, † Helmstedt 20.4.1787, Dr., Professor der Geschichte und des Staatsrechts an der Universität Helmstedt, Sohn des Johann Jakob Häberlin, Pfarrer in Grimmelfingen bei Ulm, und der Anna Elisabeth Dietrich
Mutter
Fischer, Catharina Margarete, 1729–1763, Tochter des Johann Fischer, Kaufmann in Helmstedt
Partner
Höfer, Caroline Wilhelmine, (⚭ Erlangen 1783) 1760-1844, Tochter eines braunschweigischen Hofrats und Dechanten an St. Cyriaci in Braunschweig
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 10, Leipzig 1879, S. 278 f. (August Ritter von Eisenhart)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 7, Berlin 1966, S. 420 f. (Marta Asche)
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 161
- Lengemann, Parlamente in Hessen 1808–1813, Frankfurt am Main 1991, S. 141 f.
Bildquelle
Unknown, Karl Friedrich Haeberlin, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
Biografische Angebote
- Allgemeine Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Neue Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Index Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Häberlin, Carl Friedrich, “, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/13724_haeberlin-carl-friedrich> (aufgerufen am 16.03.2026)
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