Eß, Leander van

Eß, Leander van
Andere Namen
Geburtsname
Eß, Johann Heinrich van
Weitere Namen
Ess, Johann Heinrich (Taufname)
Ess, Johann Heinrich Leander van
Eß, Johann H. van
Eß, Leonhard van
Eß, Leander van
Eß, Leander von
Wirken
Werdegang
- Besuch des Gymnasium Marianum in Warburg
- 18.7.1790 Novize in der Benediktinerabtei Marienmünster (Paderborn); Annahme des Klosternamens Leander
- 31.7.1791 Profess
- 19.10.1793 Subdiakonatweihe
- 17.5.1795 Diakonatweihe
- 31.10.1796 Priesterweihe Marienmünster (Paderborn)
- 17.12.1799 bis zur Säkularisation 1802 Seelsorger in der Abtei Marienmünster
- 1802-1812 Pfarrer in Schwalenberg, Lippe
- 1807 erstes Erscheinen einer von ihm verfassten deutschen Übersetzung des Neuen Testaments auf der Grundlage der Vulgata
- 30.7.1812 Pfarrer an der katholischen Kirche in Marburg und außerordentlicher Professor für katholische Theologie an der Universität Marburg; zugleich Mitdirektor des Schullehrerseminars
- 12.7.1814 außerordentlicher Professor und Lehrer des katholischen Kirchenrechts an der Universität Marburg
- 1818 Dr. der Theologie und des kanonischen Rechts
- 24.4.1822 Genehmigung seines Entlassungsgesuchs
- 1822 Privatgelehrter und Missionar in Darmstadt
- 1822 Herausgabe einer deutschen Übersetzung des Alten Testaments aus dem Urtext; zweiter Band 1836; Gesamtausgabe 1840
- seit 1835 in Alzey
Akademische Qualifikation
- 1818 Promotion zum Dr. der Theologie und des kanonischen Rechts in Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Katholische Theologie / außerordentlicher Professor / 1812-1814
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Katholisches Kirchenrecht / außerordentlicher Professor / 1814-1822
Lebensorte
Warburg; Paderborn; Schwalenberg; Marburg; Darmstadt; Alzey
Familie
Vater
Eß, Anton van, † 1816, Kaufmann, Sohn des Johann Peter Eß, aus Holland nach Warburg eingewandert
Mutter
Kriwet, Marie Elisabeth
Verwandte
Eß, Karl van <Vetter>, GND, 1770–1824, Prior der Abtei Huysburg, seit ihrer Aufhebung (1804) Pfarrer ebd., verfasste unter anderem Entwurf einer kurzen Geschichte der Religion (1817), Geschichte der ehemaligen Benediktiner-Abtei Huysburg (1810)
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 6, Leipzig 1877, S. 378 f. (Heinrich Reusch)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 4, Berlin 1959, S. 656 (Hermann Knaus)
- Necrologium Moguntinum 1802/03-2009, Mainz 2009, S. 454
- Stadtlexikon Darmstadt, Stuttgart 2006, S. 217 f. (Eckhart G. Franz)
- Schnack (Hrsg.), Lebensbilder aus Kurhessen und Waldeck 1830–1930 Bd. 2, Marburg 1940, S. 120-124 (Wilhelm Dersch)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 848
Weblinks
Bildquelle
„Leander van Ess“ (Federzeichnung · 21,5 x 26,1 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.050) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Eß, Leander van“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/1116_ess-leander-van> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/1116