Margarethe von Hohenweisel 1486, Martinsthal
Standort
Angaben zum Standort
Vor dem Kreuzaltar.
Heutiger Aufbewahrungsort
Beschreibung
Geschlecht, Alter, Familienstand
Enthaltene Wappen
Hohenweisel; (Schwarze von) Scharfenstein.
Dargestellte Personen
Margarethe von Hohenweisel.
Bei der Verstorbenen dürfte es sich um eine Verwandte des Geisenheimer Schultheißen Johann (Henne) von Hohenweisel gehandelt haben, der vor demselben Altar begraben lag. Falls "Jungfrau" nicht ihren unverheirateten Stand bezeichnet und die Wappenwiedergabe bei Helwich stimmt, könnte sie entweder als Scharfensteinerin einen nicht weiter bekannten Sohn eben dieses Johann oder als seine Schwester oder Tochter einen Scharfensteiner geheiratet haben. Humbrachts Behauptung, sie sei als Tochter des Ludwig von Bünau mit dem angeblichen Rheingauer Viztum Bruno, Sohn des genannten Johann, verheiratet gewesen,1) widerspricht die überlieferte Wappenkonstellation.
1) Humbracht Taf. 282; er nennt freilich auch eine Margarethe als Schwester des Johann von Hohenweisel; in anderen Quellen ist hingegen eine Elisabeth (Lisa) von Hohenweisel als Schwester belegt.
Inschrift
Umschrift
Anno domini m cccc Ixxxvi vf Osterdinstag starb die edel Jungfraw Margret von Hoenweijsel der Gott gnädig wol sein.
Kommentar
1615 überliefert; nach Helwich.
Nachweise
Literatur
- Helwich, Syntagma 379
- Roth, Geschichtsquellen III 300
- Schulz, Marienthal 27.
Bearbeitung
Die Inschriften des Rheingau-Taunus-Kreises. Gesammelt und bearbeitet von Yvonne Monsees (Die Deutschen Inschriften 43), 1997, S. 230, Nr. 272.
Indizes
Nachnutzung
Rechtehinweise
Erschließung: Die Rechte liegen bei den Urhebern, vgl. die Angaben im Abschnitt „Bearbeitung“
Abbildung(en): siehe die Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Margarethe von Hohenweisel 1486, Martinsthal“, in: Grabdenkmäler <https://lagis.hessen.de/de/personen/grabdenkmaeler/alle-eintraege/1946_margarethe-von-hohenweisel-1486-martinsthal> (aufgerufen am 02.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/gdm/1946