Darmstadt, Gestapo-Dienststelle

Dienstsitz der Gestapo Darmstadt in der Wilhelm-Glässingstr. 21-23, 2008
Nutzungsgeschichte
Objektbeschreibung
In Darmstadt hatte die Gestapo zuerst ihren Sitz zunächst im Landeskriminalamt, Wilhelm-Glässingstr. 21-23.
Bemerkungen
Später wechselte die Gestapo ins Neue Palais gegenüber der Ludwigskirche. Leiter der Darmstädter Gestapo wurde zunächst der Regierungsrat und SS-Mann Wilhelm Schneider, ihm folgten im Juli 1933 Richard Schulze (bis Herbst 1937), dann Willy Müller (bis Dezember 1939) und Humbert Achamer-Pifrader (bis Herbst 1942). Schließlich standen Robert Mohr (bis Frühjahr 1944) und Fritz Girke diesem Amt vor. Die offizielle Bezeichnung war seit Juni 1936 „Geheime Staatspolizei, Staatspolizeiamt Darmstadt“. Außenstellen des Amtes befanden sich in Gießen, Offenbach, Mainz und Worms. [Krause-Schmitt, Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945, Bd. 1, S. 52] Von dieser Dienststelle wurden 1942/1943 vier Juden-Deportationen durchgeführt.
Adresse in der NS-Zeit
Wilhelm-Glässingstraße 21-23
Heutige Adresse
Wilhelm-Glässingstraße 21-23
Indizes
Orte
Sachbegriffe
Nachweise
Kooperationspartner
Denkzeichen-Güterbahnhof Darmstadt, Renate Dreesen
Darmstädter Geschichtswerkstatt e.V., Christoph Jetter
Literatur
Gedruckte Quellen
Weblinks
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS (Lageort)
Orte
- Hessische Flurnamen
- Historische Kartenwerke
- Historisches Ortslexikon
- Synagogen in Hessen
- Topografische Karten
Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Darmstadt, Gestapo-Dienststelle“, in: Topografie des Nationalsozialismus in Hessen <https://lagis.hessen.de/de/orte/topografie-des-nationalsozialismus-in-hessen/alle-eintraege/9_darmstadt-gestapo-dienststelle> (aufgerufen am 14.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/nstopo/9