Hungen, Depot für Bestände des Instituts zur Erforschung der Judenfrage, Schloß
Nutzungsgeschichte
Beschreibung
Seit 1943 lagerte lagerte das „Amt Rosenberg“ im Hungener Schloss öffentliche und private Sammlungen sowie jüdische Bücher, die allesamt von den Nationalsozialisten geraubt worden waren. Zuvor waren diese Bestände in Frankfurt am Institut zur Erforschung der Judenfrage untergebracht gewesen. Aufgrund der immer häufigeren Luftangriffe auf die Mainmetropole, wurde das Institut sowie die Buch- und Archivbestände nach Hungen ausgelagert. Bis Ende März 1945 bestanden das Institut und die Bibliothek in Hungen.
Nutzungsanfang (früheste Erwähnung)
1943
Nutzungsende (späteste Erwähnung)
März 1945
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Orte
Sachbegriffe
Nachweise
Literatur
Gedruckte Quellen
Siehe auch
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Orte
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Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hungen, Depot für Bestände des Instituts zur Erforschung der Judenfrage, Schloß“, in: Topografie des Nationalsozialismus in Hessen <https://lagis.hessen.de/de/orte/topografie-des-nationalsozialismus-in-hessen/alle-eintraege/2058_hungen-depot-fuer-bestaende-des-instituts-zur-erforschung-der-judenfrage-schloss> (aufgerufen am 05.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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