Butzebach, Kloster

Die Lage von Butzebach, Kloster im Orthofoto
Basisdaten
Das Zisterzienserinnenkloster Butzebach, benannt nach dem Bach, an dem es liegt, wird 1242 durch Konrad von Itter gegründet. Es wird bereits 1249 vor die Stadt Frankenberg verlegt an die Stelle einer Dorfwüstung im Edertal. Aus der Niederlassung entwickelt sich das bedeutende Kloster Georgenberg.
Orden
Zisterzienserinnen
Alte Diözesanzugehörigkeit
Kirchenprovinz Mainz, Erzbistum Mainz, Archidiakonat Mainz, St.Stephan
Typ
Frauenkloster
Territorium
- 1331: Landgrafschaft Hessen
Historische Namensformen
- Nonnen von Bozebach (keine originale Urkundenbezeichnung) (1248) [HStAM Bestand Urk. 23 Nr. 7]
Geschichte
Konrad von Itter gründet 1242 in Butzebach auf einer Wüstung an der Nuhne südlich von Sachsenberg ein Nonnenkloster. Schon drei Jahre später finden Verhandlungen für eine Verlegung des Zisterzienserinnenklosters statt, die vermutlich von Landgraf Heinrich von Thüringen ausgehen. Im Jahr 1248 verlegt man den Konvent wenige Kilometer vor die Tore der Stadt Frankenberg. Dieser Ort erweist sich als ungünstig und wird von den Nonnen schon wenig später wegen Überschwemmungen verlassen. 1249 wird das Kloster endgültig vor die Tore Frankenbergs verlegt, an die Stelle der Wüstung Hadebrandsdorf Hadebranztorph; später wird es Georgenberg genannt.
Gründungsjahr
1242
Gründer
Konrad von Itter
Besitz
Ausstattung
Gebäude
Noch 1822 werden Trümmerreste des ersten Klosterbaus im Nuhnetal/ Butzebach erwähnt.
Nachweise
Arcinsys Hessen
Quellen
Gedruckte Quellen
Literatur
- siehe auch Georgenberg, Zisterzienserinnenkloster
- Vanja, Georgenberg, in: 750 Jahre Stadt Frankenberg (Eder), S. 155-165
- Vanja, Zisterzienserinnenkloster Georgenberg
- Vanja, Besitz- und Sozialgeschichte der Zisterzienserinnenklöster Caldern und Georgenberg und des Prämonstratenserinnenstiftes Hachborn in Hessen im späten Mittelalter, Darmstadt 1984,
- Bockshammer, Ulrich. Ältere Territorialgeschichte der Grafschaft Waldeck., S. 78-79
- Bau- und Kunstdenkmäler Kassel N.F. 4 (Kreis der Eder)
- Höhle, Ortschaften in Waldeck, S. 180-181, Nr. 7
- Der Stand von 1940 bei Dersch, Klosterbuch, S. 25-26
Germania Sacra-ID
Indizes
Sachbegriffe
Siehe auch
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Orte
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Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Butzebach, Kloster“, in: Klöster und Orden <https://lagis.hessen.de/de/orte/kloester-und-orden/alle-eintraege/14261_butzebach-kloster> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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