Queck

Die Lage von Queck im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Dorf
Lagebezug
15 km nordöstlich von Lauterbach
Lage und Verkehrslage
An der Einmündung des Wiesbaches in die Fulda gelegen. Bahnhof der Eisenbahnlinie Bad Salzschlirf – Niederaula/Niederjossa (Inbetriebnahme der Strecke 10.11.1914) bis zur Stilllegung der Teilstrecke am 1.2.1974.
Ersterwähnung
1150
Historische Namensformen
- Quekkaha (852, Fälschung um 1160) [Codex Eberhardi 1 II S. 118 = Dronke, Traditiones Capitulum 36, S. 66]
- Quekaha (um 1090-1150, Kopiar um 1160) [Dronke, Traditiones Capitulum 27, S. 61]
- Quecka (Kopiar um 1350-1400) [Staatsarchiv Marburg Kopiar 432, fol. 282r]
- Qweck (1486) [Riedesel zu Eisenbach 2, Nr. 1435]
Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3540861, 5619967
UTM: 32 U 540770 5618159
WGS84: 50.713803° N, 9.577483° O
Statistik
Ortskennziffer
535015090
Flächennutzungsstatistik
- 1854 (Morgen): 3361, davon 2285 Acker, 698 Wiesen, 202 Wald
- 1961 (Hektar): 1634, davon 843 Wald (= 51.59 %)
Einwohnerstatistik
- 1961: 646, davon 574 evangelisch (= 88.85 %), 66 katholisch (= 10.22 %)
- 1970: 613 Einwohner
Diagramme
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1787: Grafen von Schlitz, genannt von Görtz, Amt Schlitz, Gericht Hutzdorf (Mannlehen vom Fürstentum Fulda)
- 1806: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Schlitz (zur Standesherrschaft Schlitz gehörig)
- 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Schlitz (zur Standesherrschaft Schlitz gehörig)
- 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Schlitz
- 1838: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Alsfeld
- 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Alsfeld
- 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Lauterbach
- 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Lauterbach
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Lauterbach
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Lauterbach
- 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Vogelsbergkreis
Altkreis
Lauterbach
Gemeindeentwicklung
Am 31.12.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Stadtgemeinde Schlitz eingegliedert.
Gericht
- 1806: Gericht Hutzdorf
- 1821: Landgericht Schlitz
- 1879: Amtsgericht Schlitz
- 1943: Amtsgericht Lauterbach
- 1945: Amtsgericht Schlitz
- 1968: Amtsgericht Lauterbach
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Kloster Fulda
Kirche und Religion
Ortskirchen
- Um 1400: Pleban
Patrozinien
- Katharina [1486] vermutet
Patronat
Den Patronat hatte 1486 der Pastor der Mutterkirche in Schlitz inne, seit 1563 ging er von Fulda zu Lehen an die von Schlitz genannt von Görtz.
Diakonische Einrichtungen
Nach Wegweiser für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau. Ausgabe von 1954 eine Schwesternstation mit 1 Kraft in Rimbach
Bekenntniswechsel
Erster evangelischer Pfarrer: Johannes Stübius bis 1554
Katholischer Bekenntniswechsel: 1628, 1632 wieder lutherisch
Kirchliche Mittelbehörden
15. Jahrhundert: Archidiakonat St. Johann zu Mainz, Sendort Schlitz (1563)
Kultur
Schulen
1910 Volksschule mit zwei Klassen, Schulhaus von 1886
Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles)
Nachweise
Literatur
Weblinks
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Orte
Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Queck, Vogelsbergkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9850_queck> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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