Trugelrode

Die Lage von Trugelrode im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
10 km nordöstlich von Kirchhain
Lage und Verkehrslage
An einem nach Süden auslaufenden, bewaldeten Hang; Flurnamen Drillrod
Ersterwähnung
um 1248
Siedlungsentwicklung
Vermutlich um 1400 wüst Im 16. Jahrhundert Gehölz, teilw. als Hute genutzt. Ansätze zur Rodung durch die Eigentümer (v. Dörnberg) im 18. Jahrhundert scheiterten am Widerstand der huteberechtigten Gmden. Neustadt und Momberg. Anfang 19. Jahrhundert war der T.er Wald größtenteils zur bloßen Hute herabgesunken; Wiederaufforstung nach 1832. - Reste eines kleinen Burgsitzes mit Graben und eines gemauerten Brunnens (Flurnamen Lämmerborn) unter Wald
Historische Namensformen
- Dru^ogelinroth (um 1248) [Erhard, Heberolle S. 11]
- Trvgilnrode, de (1262)
- Trughelinrode, de (1262)
- Trogelrode, de (1281)
- Driegelnrod (um 1654)
- Dru^odelnrod (um 1654)
- Tringelnroth (1700) [Flurnamen]
Bezeichnung der Siedlung
- Dorf 1375 (Historisches Ortslexikon Kurhessen S. 472)
Burgen und Befestigungen
- Vermutlich um 1400 wüst Im 16. Jahrhundert Gehölz, teilw. als Hute genutzt. Ansätze zur Rodung durch die Eigentümer (v. Dörnberg) im 18. Jahrhundert scheiterten am Widerstand der huteberechtigten Gmden. Neustadt und Momberg. Anfang 19. Jahrhundert war der T.er Wald größtenteils zur bloßen Hute herabgesunken; Wiederaufforstung nach 1832. - Reste eines kleinen Burgsitzes mit Graben und eines gemauerten Brunnens (Flurnamen Lämmerborn) unter Wald
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3504719, 5635256
UTM: 32 U 504643 5633442
WGS84: 50.852654° N, 9.065958° O
Statistik
Ortskennziffer
53401603013
Verfassung
Altkreis
Marburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Um 1248 ist der mainzisch Zehnte in T. an den Ritter Konrad von Marburg verpfändet; später trägt der Neustädter Burgmann Heinrich von Romrod den Zehnten von Mainz zu Lehen; 1361 die von Löwenstein. - 1373 schenken die von T. aus ihrem Güterbesitz in T. 12 Morgen Land zum Bau der dortigen Kapelle. 1375 sind Dorf und Hof T. an Gerlach von Wahlen versetzt; später gelangt die Wüstung T. in das Eigentum Hans von Dörnbergs. Streitigkeiten über die Nutzungsrechte bis 1832
Kirche und Religion
Ortskirchen
- Bau einer Kapelle 1373 beabsichtigt
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Trugelrode, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9359_trugelrode> (aufgerufen am 15.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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