Trugelrode

Wüstung · 330 m über NN  
Gemarkung
Neustadt
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

10 km nordöstlich von Kirchhain

Lage und Verkehrslage

An einem nach Süden auslaufenden, bewaldeten Hang; Flurnamen Drillrod

Ersterwähnung

um 1248

Siedlungsentwicklung

Vermutlich um 1400 wüst Im 16. Jahrhundert Gehölz, teilw. als Hute genutzt. Ansätze zur Rodung durch die Eigentümer (v. Dörnberg) im 18. Jahrhundert scheiterten am Widerstand der huteberechtigten Gmden. Neustadt und Momberg. Anfang 19. Jahrhundert war der T.er Wald größtenteils zur bloßen Hute herabgesunken; Wiederaufforstung nach 1832. - Reste eines kleinen Burgsitzes mit Graben und eines gemauerten Brunnens (Flurnamen Lämmerborn) unter Wald

Historische Namensformen

  • Dru^ogelinroth (um 1248) [Erhard, Heberolle S. 11]
  • Trvgilnrode, de (1262)
  • Trughelinrode, de (1262)
  • Trogelrode, de (1281)
  • Driegelnrod (um 1654)
  • Dru^odelnrod (um 1654)
  • Tringelnroth (1700) [Flurnamen]

Bezeichnung der Siedlung

Burgen und Befestigungen

  • Vermutlich um 1400 wüst Im 16. Jahrhundert Gehölz, teilw. als Hute genutzt. Ansätze zur Rodung durch die Eigentümer (v. Dörnberg) im 18. Jahrhundert scheiterten am Widerstand der huteberechtigten Gmden. Neustadt und Momberg. Anfang 19. Jahrhundert war der T.er Wald größtenteils zur bloßen Hute herabgesunken; Wiederaufforstung nach 1832. - Reste eines kleinen Burgsitzes mit Graben und eines gemauerten Brunnens (Flurnamen Lämmerborn) unter Wald

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3504719, 5635256
UTM: 32 U 504643 5633442
WGS84: 50.852654° N, 9.065958° O

Statistik

Ortskennziffer

53401603013

Verfassung

Altkreis

Marburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Um 1248 ist der mainzisch Zehnte in T. an den Ritter Konrad von Marburg verpfändet; später trägt der Neustädter Burgmann Heinrich von Romrod den Zehnten von Mainz zu Lehen; 1361 die von Löwenstein. - 1373 schenken die von T. aus ihrem Güterbesitz in T. 12 Morgen Land zum Bau der dortigen Kapelle. 1375 sind Dorf und Hof T. an Gerlach von Wahlen versetzt; später gelangt die Wüstung T. in das Eigentum Hans von Dörnbergs. Streitigkeiten über die Nutzungsrechte bis 1832

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • Bau einer Kapelle 1373 beabsichtigt

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Trugelrode, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9359_trugelrode> (aufgerufen am 15.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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