Sperbershain

Die Lage von Sperbershain im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
ca. 7 km südöstlich Kirchhain
Lage und Verkehrslage
Östlich der Joßklein am Fuße des Geiersberges gelegen; Flurnamen: der Sperbershain
Ersterwähnung
um 1248
Siedlungsentwicklung
Vermutlich Ende 14./Anfang 15. Jahrhundert wüst; aufgegangen in der Gemarkung von Niederklein
Historische Namensformen
- Sperewereshagen (um 1248) [Erhard, Heberolle S. 47]
- Sperwersheyn (1324 und 1331)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3501000, 5629700
UTM: 32 U 500925 5627888
WGS84: 50.802728° N, 9.013131° O
Statistik
Ortskennziffer
53401803003
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- bis 1360: wahrscheinlich Amt Amöneburg
Altkreis
Marburg
Herrschaft
- 1360 und wohl noch 1395 mit Niederklein an die Schenken zu Schweinsberg verpfändet.
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1324 bezieht das Erzstift Mainz Einkünfte aus einem Hof in Sp. - Um 1248 und1324 gehört der Zehnte dem Erzstift Mainz
Kirche und Religion
Kirchliche Mittelbehörden
15. Jahrhundert: Sendbezirk Amöneburg
Wirtschaft
Reste zweier mittelalterlicher Töpferöfen am linken Ufer der Joßklein beiderseits eines Waldweges.
Nachweise
Literatur
- Kern, Amöneburger Becken, S. 145 ff.,
- Historisches Ortslexikon Marburg, S. 294,
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sperbershain, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9336_sperbershain> (aufgerufen am 30.10.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/9336