Rodenhausen

Die Lage von Rodenhausen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
ca. 9 km nordwestlich Marburg
Lage und Verkehrslage
Ca. 0,4 km nördlich des Bahnhofs Caldern am gleichnamigen Bach nordwestlich des Helmershäuser Berges; Flurnamen Rodenhäuser Grund.
Ersterwähnung
1200/1220
Siedlungsentwicklung
Wüstung vor 1570 und 1767; 1708/10 steht ein Meierhof an der wüsten Dorfstelle (SCHLEENSTEIN). Die Rodenhäuser Feldflur wurde 1767 von Caldern aus bestellt; dort bildeten die Anlieger eine eigene Gemeinde.
Historische Namensformen
- Rudenhusen (1200/1220) [Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 2 S. 376]
- Rudinhusen (1431)
- Rodenhausen (1708/10)
- Rodehausen [Niveaukarte Kurfürstentum Hessen 1840-1861]
Bezeichnung der Siedlung
- villa 1200/1220. Meierhof 1708/10
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3477100, 5635800
UTM: 32 U 477035 5633986
WGS84: 50.857109° N, 8.67372° O
Statistik
Ortskennziffer
53401202007
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1374: Gfsch. Wetter. 1477: Gericht Caldern
Altkreis
Marburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1200/1220 hat das Stift Wetter 7 Hufen zu Mannlehen ausgetan; 1 Hufe gehört zur Kapelle der Äbtissin des Stifts (Andreaskapelle); Belehnungen bis 1507. - 1364 und 1387 erwirbt das Kloster Caldern Güterbesitz in R. - 1395 erwerben die Grafen von Nassau-Dillenburg durch Ankauf der Herrsch. Greifenstein Güterbesitz in R.
Nachweise
Literatur
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 202.
- Schäfer, Ortschaften, S. 14,
- Historisches Ortslexikon Marburg, S. 245-246,
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Rodenhausen, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9283_rodenhausen> (aufgerufen am 06.05.2026)
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