Rodenhausen

Wüstung · 244 m über NN  
Gemarkung
Caldern
Gemeinde
Lahntal
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

ca. 9 km nordwestlich Marburg

Lage und Verkehrslage

Ca. 0,4 km nördlich des Bahnhofs Caldern am gleichnamigen Bach nordwestlich des Helmershäuser Berges; Flurnamen Rodenhäuser Grund.

Ersterwähnung

1200/1220

Siedlungsentwicklung

Wüstung vor 1570 und 1767; 1708/10 steht ein Meierhof an der wüsten Dorfstelle (SCHLEENSTEIN). Die Rodenhäuser Feldflur wurde 1767 von Caldern aus bestellt; dort bildeten die Anlieger eine eigene Gemeinde.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • villa 1200/1220. Meierhof 1708/10

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3477100, 5635800
UTM: 32 U 477035 5633986
WGS84: 50.857109° N, 8.67372° O

Statistik

Ortskennziffer

53401202007

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1374: Gfsch. Wetter. 1477: Gericht Caldern

Altkreis

Marburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1200/1220 hat das Stift Wetter 7 Hufen zu Mannlehen ausgetan; 1 Hufe gehört zur Kapelle der Äbtissin des Stifts (Andreaskapelle); Belehnungen bis 1507. - 1364 und 1387 erwirbt das Kloster Caldern Güterbesitz in R. - 1395 erwerben die Grafen von Nassau-Dillenburg durch Ankauf der Herrsch. Greifenstein Güterbesitz in R.

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Rodenhausen, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9283_rodenhausen> (aufgerufen am 06.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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