Odendorf

Die Lage von Odendorf im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
ca. 4,5 km südwestlich Kirchhain
Lage und Verkehrslage
Im Artzbachtal südlich Großseelheim; Flurnamen in Udendorf, Udendorfer Wiesen
Odendorfer Teich, Udendörfer Brunnen (1838)
Ersterwähnung
1240
Siedlungsentwicklung
Wohl schon im 14. Jahrhundert partiell wüst. Odendorfer Gut noch 1765 genannt, Teichanlage des Deutsche Ordens im 15. Jahrhundert - Bei Odendorf karolingerzeitliche Keramikfunde
Historische Namensformen
- Odendorf (1240) [Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 1, 1 Nr. 67]
- Odenstorf (1296)
- Udenbar (Anfang 17. Jahrhundert)
- Uthendo^erfer Gut (1765)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3490300, 5629750
UTM: 32 U 490230 5627938
WGS84: 50.803097° N, 8.861346° O
Statistik
Ortskennziffer
53401105002
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1240: Vogtei Seelheim. 1296: Gericht Seelheim
Altkreis
Marburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1296 erwirbt der Deutsche Orden Marburg ehem. fuldische Vogteigüter der von Bicken in Odendorf.
- 1484 vertauschen die Rau von Holzhausen ihr Frei- und Eigengut zu Odendorf dem Deutsche Orden Marburg.
Nachweise
Literatur
- Kern, Amöneburger Becken, S. 104 f.
- E. Müller, Der Stadtteil Groß- und Kleinseelheim. In: Küther (Bearb.), Kirchhain, Stadt an Ohm und Wohra in Wort und Bild, 1977, S. 219 f.
- Historisches Ortslexikon Marburg, S. 228,
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Odendorf, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9261_odendorf> (aufgerufen am 13.06.2026)
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