Odendorf

Wüstung · 200 m über NN  
Gemarkung
Großseelheim
Gemeinde
Kirchhain
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

ca. 4,5 km südwestlich Kirchhain

Lage und Verkehrslage

Im Artzbachtal südlich Großseelheim; Flurnamen in Udendorf, Udendorfer Wiesen
Odendorfer Teich, Udendörfer Brunnen (1838)

Ersterwähnung

1240

Siedlungsentwicklung

Wohl schon im 14. Jahrhundert partiell wüst. Odendorfer Gut noch 1765 genannt, Teichanlage des Deutsche Ordens im 15. Jahrhundert - Bei Odendorf karolingerzeitliche Keramikfunde

Historische Namensformen

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3490300, 5629750
UTM: 32 U 490230 5627938
WGS84: 50.803097° N, 8.861346° O

Statistik

Ortskennziffer

53401105002

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1240: Vogtei Seelheim. 1296: Gericht Seelheim

Altkreis

Marburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1296 erwirbt der Deutsche Orden Marburg ehem. fuldische Vogteigüter der von Bicken in Odendorf.
  • 1484 vertauschen die Rau von Holzhausen ihr Frei- und Eigengut zu Odendorf dem Deutsche Orden Marburg.

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Odendorf, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9261_odendorf> (aufgerufen am 13.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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