Nonnenhausen

Die Lage von Nonnenhausen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
9 km nordwestlich von Marburg
Lage und Verkehrslage
An der Stelle des Brückerhofs am Mühlengraben nordwestlich Caldern
Ersterwähnung
1200/1220
Siedlungsentwicklung
Bis auf den Brückerhof im 15. Jahrhundert wüst (vgl. KlosterarchiveIII Nr. 1117 Anm. a). 1572 wurde die N.er Flur teilw. von Caldern aus bestellt
Historische Namensformen
- Nunnenhusen (1200/1220) [Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 2 S. 376]
- Nu^onnenhusin (1301)
- Nunhusen (1389)
- Nuenhusen (1390)
- Nonnenhusen (1403)
- Nonhusen (1432)
Bezeichnung der Siedlung
- villa 1301 (Schunder, Die oberhessischen Klöster, Nr. 81)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3475789, 5634867
UTM: 32 U 475724 5633053
WGS84: 50.848668° N, 8.655163° O
Statistik
Ortskennziffer
53401202006
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1374: Gfsch.Wetter. 1383: Gericht Caldern
Altkreis
Marburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1200/1220 hat das Stift Wetter ein Mannlehen von 1 Hufe in N. - 1357 hat der Landgraf Einkünfte in N., darunter den Medem. - 1389 verkauft Wiegand von Dagobertshausen dem Kloster Caldern zwei Drittel einer kleinen Hofstatt. - Hof des Stifts Wetter 1434 und 1443 genannt; als Brückerhof weiterbestehend. - Der Zehnte gehört 1432 der Martinskirche auf dem Christenberg
Kirche und Religion
Kirchliche Mittelbehörden
15. Jahrhundert: Sendbezirk Michelbach
Nachweise
Literatur
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 202,
- Historisches Ortslexikon Marburg, S. 221-222,
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Nonnenhausen, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9255_nonnenhausen> (aufgerufen am 29.05.2026)
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