Kaltbach

Wüstung · 249 m über NN  
Gemarkung
Momberg
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

12,5 km nordöstlich von Kirchhain

Lage und Verkehrslage

Im Talgrund des Kälbachs
Flurnamen: die Höfe
Källbacher Grund

Ersterwähnung

1227

Siedlungsentwicklung

Wüstung nach 1337

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3506910, 5637640
UTM: 32 U 506833 5635825
WGS84: 50.874062° N, 9.097116° O

Statistik

Ortskennziffer

53401602003

Verfassung

Altkreis

Marburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1227: Eb. Siegfried von Mainz bekundet, dass Ekkehard, Dekan zu Amöneburg und Pleban zu Momberg, dem Kloster Haina ein Eigengut in Kaltbach für das Hospital des Kloster übertragen hat. Vor 1246 ist der Güterbesitz des Kloster an den Ritter Bruno von Winterscheid vertauscht. 1304 erwirbt Haina Güterbesitz in Kaltbach von dem Neustädter Bürger Gunter, Sohn des Kellners. Um 1248 ist der mainzisch Zehnte in Kaltbach an den Ritter Konrad von Marburg verpfändet. 1326 besteht ein mainzisch Hof in Kaltbach. 1364 sind mainzisch Güter in Momberg und Kaltbach an den Burgmann Gyse von Windhausen versetzt. 1307 verkauft das Kloster Netze seinen Güterbesitz in Kaltbach dem Kloster Immichenhain. 1314 erwirbt das Kloster Güterbesitz der Nodung von Wehrda. 1337 erhält Wigand von K. auf Lebenszeit 1 Hufe in Kaltbach.

Kirche und Religion

Kirchliche Mittelbehörden

15. Jahrhundert: Sendbezirk Neustadt

Nachweise

Literatur

Siehe auch

Weitere Angebote in LAGIS

Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Kaltbach, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9186_kaltbach> (aufgerufen am 12.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/9186