Ginselnau

Die Lage von Ginselnau im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
Ca. 6 km nordöstlich Marburg
Lage und Verkehrslage
Ca. 1 km östlich Ginseldorf unterhalb des Dingelberges am Rande der Ohmaue; wüste Dorfstelle auf hochwasserfreiem Terrain am Waldrand
Flurnamen: Wüstung vorm Enser Weg; die kleine Hofestatt, Hofstatt am Hinterfeld
Ersterwähnung
1273
Letzterwähnung
nach 1280
Siedlungsentwicklung
Wüstung nach 1280
Nahe der Wüstung karolingerzeitliche Keramikfunde
Historische Namensformen
- Gunchilhnauwe, in (1273) [Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 1, 1 Nr. 293]
- Guncilnnowe (1280)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3488528, 5634437
UTM: 32 U 488458 5632623
WGS84: 50.845196° N, 8.836062° O
Statistik
Ortskennziffer
53401403001
Frühere Ortskennziffer
53401434101
Verfassung
Altkreis
Marburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1273 verkaufen die Eheleute Wipodo und Englina dem Deutsche Orden Marburg, dem Dekan Ludwig von Amöneburg und dessen Schwester, der Begine Beatrix, ihre Güter zu Ginselnau. 1280 genehmigt Friedrich von Kalsmunt als Lehnsherr den Verkauf von Gütern an der Ohm bei Ginselnau, der Fischerei daselbst und eines Grundstücks auf dem Ybersberg an den Deutsche Orden Marburg.
Nachweise
Literatur
- W. Görich, Die Hunburg bei der Betziesdorfer Hainmühle. In: Aus der Vergangenheit unserer Heimat Nr. 90, 1952
- Kern, Amöneburger Becken, S. 99 f.
- Historisches Ortslexikon Marburg, S. 100
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ginselnau, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9075_ginselnau> (aufgerufen am 11.06.2026)
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