Ginselnau

Wüstung · 201 m über NN  
Gemarkung
Ginseldorf
Gemeinde
Marburg
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

Ca. 6 km nordöstlich Marburg

Lage und Verkehrslage

Ca. 1 km östlich Ginseldorf unterhalb des Dingelberges am Rande der Ohmaue; wüste Dorfstelle auf hochwasserfreiem Terrain am Waldrand
Flurnamen: Wüstung vorm Enser Weg; die kleine Hofestatt, Hofstatt am Hinterfeld

Ersterwähnung

1273

Letzterwähnung

nach 1280

Siedlungsentwicklung

Wüstung nach 1280
Nahe der Wüstung karolingerzeitliche Keramikfunde

Historische Namensformen

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3488528, 5634437
UTM: 32 U 488458 5632623
WGS84: 50.845196° N, 8.836062° O

Statistik

Ortskennziffer

53401403001

Frühere Ortskennziffer

53401434101

Verfassung

Altkreis

Marburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1273 verkaufen die Eheleute Wipodo und Englina dem Deutsche Orden Marburg, dem Dekan Ludwig von Amöneburg und dessen Schwester, der Begine Beatrix, ihre Güter zu Ginselnau. 1280 genehmigt Friedrich von Kalsmunt als Lehnsherr den Verkauf von Gütern an der Ohm bei Ginselnau, der Fischerei daselbst und eines Grundstücks auf dem Ybersberg an den Deutsche Orden Marburg.

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Ginselnau, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9075_ginselnau> (aufgerufen am 11.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/9075