Fronrode

Wüstung · 269 m über NN  
Gemarkung
Neustadt
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

15 km nordöstlich von Kirchhain

Lage und Verkehrslage

In einer breiten Waldschneise am Fuße des Galgenberges
Flurnamen das Frauenrod

Ersterwähnung

1196

Letzterwähnung

nach 1350

Siedlungsentwicklung

Bereits 2. H. 14. Jahrhundert liegt der Ort wüst

Vorbemerkung Historische Namensformen

Die Zuordnung des Belegs zu 1197 zu Fronrode (vgl. Historisches Ortslexikon Kurhessen S. 153) ist nicht gesichert. In Frage kommt nach List, Spieskappel, S. 142 auch die Wüstung Frauenrod bei Burggemünden.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • villa 1206 (LANDAU S. 247)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3509400, 5636200
UTM: 32 U 509322 5634385
WGS84: 50.861083° N, 9.132454° O

Statistik

Ortskennziffer

53401603003

Verfassung

Altkreis

Marburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Dem Kloster Cappel werden 1197 von Papst Coelistin III. Einnahmen in Höhe von 6 Schilling in Frowenroth bestätigt. Vgl. jedoch bezüglich der Zuordnung des Quellenbelegs die Vorbemerkung zu den Namensformen.
  • 1296 treten die von Breitau ihre Rechte in Fronrode an das Kloster Immichenhain ab

Kirche und Religion

Kirchliche Mittelbehörden

15. Jahrhundert: Sendbezirk Treysa

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Fronrode, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9068_fronrode> (aufgerufen am 14.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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