Fronrode

Die Lage von Fronrode im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
15 km nordöstlich von Kirchhain
Lage und Verkehrslage
In einer breiten Waldschneise am Fuße des Galgenberges
Flurnamen das Frauenrod
Ersterwähnung
1196
Letzterwähnung
nach 1350
Siedlungsentwicklung
Bereits 2. H. 14. Jahrhundert liegt der Ort wüst
Vorbemerkung Historische Namensformen
Die Zuordnung des Belegs zu 1197 zu Fronrode (vgl. Historisches Ortslexikon Kurhessen S. 153) ist nicht gesichert. In Frage kommt nach List, Spieskappel, S. 142 auch die Wüstung Frauenrod bei Burggemünden.
Historische Namensformen
- Frowenroth, in (1197) [HStAM Bestand Urk. 18 Nr. 638; Druck: Wenck, Hessische Landesgeschichte 2,1 Urkundenbuch Nr. 90, S. 125-128, vgl. List, Spieskappel, S. 38-44]
- Vrohenrode (1206)
- Froerode [Niveaukarte Kurfürstentum Hessen 1840-1861]
Bezeichnung der Siedlung
- villa 1206 (LANDAU S. 247)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3509400, 5636200
UTM: 32 U 509322 5634385
WGS84: 50.861083° N, 9.132454° O
Statistik
Ortskennziffer
53401603003
Verfassung
Altkreis
Marburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Dem Kloster Cappel werden 1197 von Papst Coelistin III. Einnahmen in Höhe von 6 Schilling in Frowenroth bestätigt. Vgl. jedoch bezüglich der Zuordnung des Quellenbelegs die Vorbemerkung zu den Namensformen.
- 1296 treten die von Breitau ihre Rechte in Fronrode an das Kloster Immichenhain ab
Kirche und Religion
Kirchliche Mittelbehörden
15. Jahrhundert: Sendbezirk Treysa
Nachweise
Literatur
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Fronrode, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9068_fronrode> (aufgerufen am 14.06.2026)
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