Bartenhausen

Die Lage von Bartenhausen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
Etwa 3,5 km nördlich Kirchhain
Lage und Verkehrslage
Am rechten Ufer der Wohra nördlich der Bartenhäuser Mühle am Bahnübergang sowie auf der nach Westen ansteigenden Höhe. Die stark fließende Quelle am Südwesthang der nach hier abfallenden Hochebene ist als Wasserstelle der wüsten Siedlung anzusehen. Flurnamen: Bardenhäuser Grund, Himpelskirch, Humbelskirchenacker, Kanzel
Ersterwähnung
1265
Letzterwähnung
vor 1473
Siedlungsentwicklung
Bis auf die Bartenhäuser Mühle wüst vor 1473
Historische Namensformen
- Bartinhusin, de (1265) [Klosterarchive 3: Oberhessische Klöster, Band 1, Nr. 10]
- Barthenhusen, de (1269)
- Bardinhusen, de (1313)
- Bartemhusen, zu^o (1395)
- Bartenhusen (15. Jahrhundert)
Burgen und Befestigungen
- Bis auf die Bartenhäuser Mühle wüst vor 1473
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3494850, 5634750
UTM: 32 U 494778 5632936
WGS84: 50.848101° N, 8.925819° O
Statistik
Ortskennziffer
53401113001
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1395: Amt Amöneburg
Altkreis
Marburg
Herrschaft
- 1358 leistet Bartenhausen Abgaben (vermutlich Vogteiabgaben) an die Burg Rauschenberg.
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1324 hat das Erzstift Mainz Einkünfte in Bartenhausen.
- Ziegenhainische Einkünfte 1358
Ortsadel
1265, 1313 (?)
Kirche und Religion
Ortskirchen
- Wüster Kirchenscheddel Bartenhausen 1570 genannt
Kirchliche Mittelbehörden
15. Jahrhundert: Sendbezirk Amöneburg
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bartenhausen, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/8995_bartenhausen> (aufgerufen am 12.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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