Bartenhausen

Wüstung · 210 m über NN  
Gemarkung
Stausebach
Gemeinde
Kirchhain
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

Etwa 3,5 km nördlich Kirchhain

Lage und Verkehrslage

Am rechten Ufer der Wohra nördlich der Bartenhäuser Mühle am Bahnübergang sowie auf der nach Westen ansteigenden Höhe. Die stark fließende Quelle am Südwesthang der nach hier abfallenden Hochebene ist als Wasserstelle der wüsten Siedlung anzusehen. Flurnamen: Bardenhäuser Grund, Himpelskirch, Humbelskirchenacker, Kanzel

Ersterwähnung

1265

Letzterwähnung

vor 1473

Siedlungsentwicklung

Bis auf die Bartenhäuser Mühle wüst vor 1473

Historische Namensformen

Burgen und Befestigungen

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3494850, 5634750
UTM: 32 U 494778 5632936
WGS84: 50.848101° N, 8.925819° O

Statistik

Ortskennziffer

53401113001

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1395: Amt Amöneburg

Altkreis

Marburg

Herrschaft

  • 1358 leistet Bartenhausen Abgaben (vermutlich Vogteiabgaben) an die Burg Rauschenberg.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1324 hat das Erzstift Mainz Einkünfte in Bartenhausen.
  • Ziegenhainische Einkünfte 1358

Ortsadel

1265, 1313 (?)

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • Wüster Kirchenscheddel Bartenhausen 1570 genannt

Kirchliche Mittelbehörden

15. Jahrhundert: Sendbezirk Amöneburg

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Bartenhausen, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/8995_bartenhausen> (aufgerufen am 12.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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