Artzbacher Hof

Die Lage von Artzbacher Hof im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
Etwa 5,5 km südwestlich Kirchhain
Lage und Verkehrslage
Wüster Hof am Südwest-Rand der Großseelheimer Gemarkung. Flurname am Teichhaus
Letzterwähnung
1780
Siedlungsentwicklung
Bis zum Jahre 1769 bewirtschaftete der Deutsche Orden Marburg den Artzbacher Hof, dann an die Gemeinde Bauerbach verkauft. Um 1778 stand nur noch eine alte Fischerhütte an diesem Platz, 1780: eingegangen.
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3489000, 5629500
UTM: 32 U 488930 5627688
WGS84: 50.800826° N, 8.842912° O
Statistik
Ortskennziffer
53401404002
Frühere Ortskennziffer
53401434202
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1296: Zubehör der fuldischen Vogtei und des Gerichts (Groß-)Seelheim
Altkreis
Marburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1315 und 1334 verkaufen die Seelheimer Vögte Hobeherr Einkünfte von der Artzbacher Hufe in der Gemarkung Seelheim an den Deutschen Orden Marburg, die bis 1769 bewirtschaftet worden ist.
Kirche und Religion
Pfarrzugehörigkeit
Vor 1780: nach Großseelheim eingepfarrt
Nachweise
Literatur
- Historisches Ortslexikon Marburg, S. 20
- A. Schneider. In: Nau, Schröcker Chronik S. 54 (Plan)
- Kern, Amöneburger Becken S. 97
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Artzbacher Hof, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/8297_artzbacher-hof> (aufgerufen am 13.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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