Wiebersbach

Wüstung  
Gemarkung
Datterode
Gemeinde
Ringgau
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

7,5 km südwestlich von Eschwege

Lage und Verkehrslage

Am Ostrand von Datterode vermutet. Der zur Netra fließende Hasselbach wird 1708/10 in der Schleensteinkarte (Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 12) Weibersbach genannt

Ersterwähnung

1141

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • prediolum (1141)
  • villa (1141)
  • Länderei und Gehölz (1471-1787)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3572116, 5665655

Statistik

Ortskennziffer

63601001004

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1141: Gau Neter (in pagus Nedere)

Altkreis

Eschwege

Gericht

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1141 bestätigt der Mainzer Erzbischof Markolf dem von dem Grafen Siegfried IV. von Boyneburg und seinen Vorfahren gegründeten Benediktinerkloster Blasien zu Northeim u.a. seinen Besitz zu Wiebersbach.
  • Länderei und Gehölz genannt Wibersbach befinden sich unter den hessischen Lehen der von Boyneburg - Hohenstein (Reverse 1471-1787).

Zehntverhältnisse

1141 schenkt der Mainzer Erzbischof Markolf dem Benediktinerkloster Blasien zu Northeim u.a. den Zehnten zu Wiebersbach.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Wiebersbach, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/7278_wiebersbach> (aufgerufen am 13.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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