Wiebersbach

Die Lage von Wiebersbach im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
7,5 km südwestlich von Eschwege
Lage und Verkehrslage
Am Ostrand von Datterode vermutet. Der zur Netra fließende Hasselbach wird 1708/10 in der Schleensteinkarte (Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 12) Weibersbach genannt
Ersterwähnung
1141
Historische Namensformen
- Wiwersbach, in; Wiewersbach (1141) [verunechtet, Kop. 16. Jh., UB Mainz 2,1, S. 45-53, Nr. 28]
- Welbersbach, in; Wilberirsbach, in (1141) [Fälschung 13. Jh., Kop. 17. Jh., Origines Guelficae, hrsg. von C.L. Scheidt, Bd. 4, Hannover 1753, S. 525-526, Digitalisat]
- Wilberichsbach (1444) [Schreibweise nach Archivregest HStAM Bestand Urk. 108 Nr. 02]
- Wibersbach (1471 - 1787)
Bezeichnung der Siedlung
- prediolum (1141)
- villa (1141)
- Länderei und Gehölz (1471-1787)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3572116, 5665655
Statistik
Ortskennziffer
63601001004
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1141 bestätigt der Mainzer Erzbischof Markolf dem von dem Grafen Siegfried IV. von Boyneburg und seinen Vorfahren gegründeten Benediktinerkloster Blasien zu Northeim u.a. seinen Besitz zu Wiebersbach.
- Länderei und Gehölz genannt Wibersbach befinden sich unter den hessischen Lehen der von Boyneburg - Hohenstein (Reverse 1471-1787).
Zehntverhältnisse
1141 schenkt der Mainzer Erzbischof Markolf dem Benediktinerkloster Blasien zu Northeim u.a. den Zehnten zu Wiebersbach.
Nachweise
Literatur
- 850 Jahre Datterode, S. 240
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 517 und 547
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1999, S. 324
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wiebersbach, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/7278_wiebersbach> (aufgerufen am 13.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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