Were

Wüstung  
Gemarkung
Bischhausen
Gemeinde
Waldkappel
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

13,5 km südwestlich von Eschwege

Lage und Verkehrslage

Westlich Bischhausen in Richtung Waldkappel unterhalb des Wehrberges im Bereich des Wehrhofes

Ersterwähnung

1141

Letzterwähnung

1521

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • desertum (1451)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3564563, 5667903

Statistik

Ortskennziffer

63601201009

Frühere Ortskennziffer

63601215013

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1141: Honer Mark (in pago, qui dicitur Hunether marca, circa fluvium Werraha)

Altkreis

Eschwege

Gericht

Herrschaft

  • 1391 bittet Hermann von Schlutwinsdorf, Burgmann zu Melsungen, den Abt von Fulda, ihn mit Gütern in Wanrode, Mäckelsdorf, Berkirsch und weiteren im Einzelnen aufgeführten Orten, u.a. zu Were, zu belehnen.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1141 bestätigt der Mainzer Erzbischof Markolf dem von dem Grafen Siegfried IV. von Boyneburg und seinen Vorfahren gegründeten Benediktinerkloster St. Blasien zu Northeim u.a. seinen Besitz zu Were. Der Besitz des Klosters Northeim gelangt um 1200 an das Kloster Bursfelde, welches ihn noch 1446 innehat und mit Zustimmung des Mainzer Erzbischofs an die Boyneburger veräußert.
  • Die von Boyneburg-Bischhausen hatten Besitz zu Were von Hessen zu Lehen (Rev. 1449-1787). Sie hatten ihn vom Kloster Bursfelde erkauft.

Zehntverhältnisse

1141 fügt der Mainzer Erzbischof Markolf der Schenkung an Kloster St. Blasien zu Northeim den Zehnten in Were hinzu

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Were, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/7250_were> (aufgerufen am 14.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/7250