Weissner

Wüstung · 364 m über NN  
Gemarkung
Küchen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

17 km südsüdwestlich von Witzenhausen gelegen

Lage und Verkehrslage

7,5 km östlich von Hessisch Lichtenau gelegen 4 km nordöstlich von Küchen am Ostufer des Weißbaches westlich Punkt 414,2 gelegen Flurnamen: "Das alte Dorf", "Wißkirche", "Botterborn", "auf der Mühlstätte"

Ersterwähnung

1195

Siedlungsentwicklung

Der Ort ging wahrscheinlich in den Fehden von 1385 bis 1390 zugrunde.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • villa (1195)
  • villae (1341)
  • (1383)
  • Wüstung (1454)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3557843, 5672921
UTM: 32 U 557746 5671091
WGS84: 51.188318° N, 9.826305° O

Statistik

Ortskennziffer

63600607001

Flächennutzungsstatistik

  • 1454: 10 Huben von Küchen und Hasselbach aus bewirtschaftet
  • 1553: 17 1/2 Huben; zwischen den von Hundelshausen, von Bischofferode und Kloster Germerode geteilt
  • 1569 und 1715: 17 1/2 Huben in der Wüstung

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1383/87: Landgrafschaft Hessen, Amt Reichenbach (Lichtenau)
  • 1454 und 1553: Landgrafschaft Hessen, Amt Reichenbach (Lichtenau)

Altkreis

Witzenhausen

Herrschaft

  • 1383/87: Amt Reichenbach
  • Hessen, Landgrafen 1553: Landgräfliches Gericht

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1195: Kloster Germerode erhält Güterbestätigung zu Weissner.
  • 1262: Kloster Germerode in seinem Besitz zu Weissner durch die Witwe des Reinhard von Westerburg bedrängt.
  • 1300: Die von Reichenbach übertragen Güter zu Weissner an Kloster Hersfeld.
  • 1341: Hartrad von Reichenbach verkauft Ludwig Diede und Hermann von Kappel sein Erbe im Dorf Weissner.
  • 1454: Hermann von Kappel hat hessisches Lehen zu Weissner inne.
  • 1466: Landgraf Ludwig belehnt die Meisenbug mit dem halben Feld zu Weissner; folgend Belehnungen bis 1787.
  • 1476: Landgräflicher Verkauf zu Weissner an Heinrich Rauschenberg
  • 1480 - 1527: Besitz des Klosters Germerode nachgewiesen
  • 1553: Teilung der Wüstung Weissner zwischen den von Hundelshausen und von Bischofferode

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • 1553 und 1583: wüste Kirche
  • 1595: Skizze (StA Marburg Adelsrepositur von Ratzenberg)
  • Altarstein heute in Küchen bei der Linde

Wirtschaft

1643: Bergschreiber auf dem Meißner
1461: ein Schüßler genannt

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Weissner, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/7225_weissner> (aufgerufen am 05.05.2026)

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