
Die Lage von Wanrode im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
16 km westsüdwestlich von Eschwege gelegen
Lage und Verkehrslage
Genaue Lage unbekannt, wüst im Amt Spangenberg östlich von Mäckelsdorf vermutet
Ersterwähnung
1391
Letzterwähnung
1579
Siedlungsentwicklung
Der Ort wurde 1513 zuerst in der Spangenberger Fruchtrechnung wüst genannt.
Historische Namensformen
- Wanrode, zcu (1391) [HStAM Bestand Urk. 76 Nr. 3608]
- Wanrede (1463) [HStAM Bestand Rechn. I Nr. 96/14]
- Wonrade (1466) [Spangenberger Rechnungen]
- Wonraide (1496) [HStAM Bestand Urk. 14 Nr. 6848]
- Wanrode (1520) [Schreibweise nach Archivregest HStAM Bestand Urk. 121 Nr. 52]
- Wunrodt (1540) [HStAM Bestand S Nr. 575]
- Wuhnrode (1579) [Spangenberger Salbuch]
Bezeichnung der Siedlung
- wüst (1513)
- Wüstung (1540)
Burgen und Befestigungen
- Der Ort wurde 1513 zuerst in der Spangenberger Fruchtrechnung wüst genannt.
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3558998, 5666551
Statistik
Ortskennziffer
63601210003
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1463: Landgrafschaft Hessen, Amt Spangenberg
- 1540: Landgrafschaft Hessen, Amt Spangenberg
Altkreis
Eschwege
Herrschaft
- 1391 bittet Hermann von Schlutwinsdorf, Burgmann zu Melsungen, den Abt von Fulda, ihn mit Gütern in Wanrode, Mäckelsdorf, Berkirsch und weiteren im Einzelnen aufgeführten Orten zu belehnen.
Hessen, Landgrafen Später ist der Besitz der Schlutwinsdorf zu "Wonraide" hessisches Lehen der von Holzheim (Rev. 1496-1515) und kommt 1525 an die von Hundelshausen.
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wanrode, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/7196_wanrode> (aufgerufen am 10.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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