Ubach

Wüstung · 227 m über NN  
Gemarkung
Wichmannshausen
Gemeinde
Sontra
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

12 km südsüdwestlich von Eschwege gelegen

Lage und Verkehrslage

Wüst im Amt Sontra bei Wichmannshausen und Mitterode Wohl rund 1,3 km südwestlich der Ortsmitte von Wichmannshausen in der Flur 'Hubach' beziehungsweise 'Ubach' (hier mittig lokalisiert) gelegen

Ersterwähnung

1291

Siedlungsentwicklung

1326 wurde urkundlich ein Ort 'Ubach' in der Nähe von Mitterode erwähnt, der damals wohl schon wüst war.

Vorbemerkung Historische Namensformen

Vgl. auch Eubach

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • campi ville (1326)

Burgen und Befestigungen

  • 1326 wurde urkundlich ein Ort 'Ubach' in der Nähe von Mitterode erwähnt, der damals wohl schon wüst war.

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3566642, 5663395
UTM: 32 U 566777 5661476
WGS84: 51.100883° N, 9.953736° O

Statistik

Ortskennziffer

63601114004

Einwohnerstatistik

  • 1326: wohl schon wüst

Verfassung

Verwaltungsbezirk

Altkreis

Eschwege

Herrschaft

  • 1425 wird Hermann von Diede zum Fürstenstein von Landgraf Ludwig I. von Hessen mit Mitterode, Wellingerode und einem freien Hof zu Sontra belehnt. Unter den Zugehörungen wird Ubach (zur Hälfte) genannt.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1360 gelangen Zinseinnahmen in Ubach an das Kloster Germerode. Im 15. Jahrhundert sind noch Zinseinkünfte belegt.

Ortsadel

Ende des 13. Jahrhunderts wurde Dido (Dietrich) von Ubach als Vogt von Sontra erwähnt. Sein Sohn Dedonis war Ratmann des hessischen Landgrafen Heinrich. Sie wurden Stammväter der Diede zum Fürstenstein (1807 ausgestorben). Ihr Stammsitz war aber vermutlich nicht die namensgebende Wüstung, sondern der Wohnturm Wellingerode (s. d.). In der Flur 'Ubach' sind nämlich keine Anzeichen einer Burg erkennbar.

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • hinter der Kirchen zu Ubeche (Mitte 15. Jahrhundert)

Nachweise

Literatur

Weblinks

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Ubach, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/7094_ubach> (aufgerufen am 11.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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