Sibodenberg

Wüstung  
Gemarkung
Germerode
Gemeinde
Meißner
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

9 km nordwestlich von Eschwege gelegen

Lage und Verkehrslage

Genaue Lage unbekannt, in der Nähe von Germerode zu vermuten. In Abterode ist die Flurbezeichnung Sibotin-Berg überliefert, ohne bislang näher lokalisiert werden zu können. Südlich Germerode ist die Flurbezeichnung In der Struth überliefert, die 1388 in Verbindung mit dem Sibodenberg begegnet. Daher in dieser Gemarkung lokalisiert. Denkbar ist auch in der Nähe des Gutes Vierbach (so K. Kollmann, "Grafen Wigger" und die Grafen von Bilstein, S. 68-69)

Ersterwähnung

1226

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • villa (1226)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3564038, 5672678

Statistik

Ortskennziffer

63600803012

Frühere Ortskennziffer

63600106005

Verfassung

Altkreis

Witzenhausen

Gericht

  • Bilstein

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Das Kloster Germerode kauft 1226 das Dorf vom Grafen von Bilstein, der auf alle Vogtei- und Eigentumsrechte verzichtet.

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • Kirche und Pfarrer (1358)
  • Die Nennung eines Herrn Konrad von Sibodenberg (1364 bis 1369), meinte gemäß Reimer offenbar einen Geistlichen.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Sibodenberg, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/6948_sibodenberg> (aufgerufen am 30.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/6948