Sankt Ottilien

Wüstung · 284 m über NN  
Gemarkung
Eschwege
Gemeinde
Eschwege
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

Auf der rund 2 km südöstlich der Stadtmitte von Eschwege liegenden Kuppe des Kleinen Leuchtberges, der früher auch 'St. Ottilienberg' genannt wurde.

Lage und Verkehrslage

Etwa 3 m westnordwestlich des Trigonometrischen Punktes befindet sich ein flacher rundlicher Steinhaufen (Dm. etwa 6 m, H. etwa 0,30 m). Darin wurden Bruchstücke älterer Dachziegel festgestellt.

Ersterwähnung

1530

Siedlungsentwicklung

Der archäologische Befund deutet gemäß K. Sippel auf die einstige, der Hl. Ottilie geweihte Kapelle hin, nach der man den Berg früher auch St. Ottilienberg nannte. Diese Kapelle wurde 1530 indirekt zum ersten Mal erwähnt. Eine Schriftquelle berichtete dann 1619 von einer nicht mehr bestehenden Klause und von früheren Skelettfunden an der besagten Stelle.

Historische Namensformen

  • St. Ottilien
  • St. Ottilienberg
  • Ottilienberg, S(ank)
  • Kleiner Leuchtberg
  • Leuchtberg, Kleiner

Bezeichnung der Siedlung

  • Kapelle

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3575710, 5672200
UTM: 32 U 575606 5670371
WGS84: 51.179754° N, 10.081673° O

Statistik

Ortskennziffer

63600303012

Verfassung

Altkreis

Eschwege

Kirche und Religion

Patrozinien

  • Ottilia (Kapelle)

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Sankt Ottilien, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/6850_sankt-ottilien> (aufgerufen am 11.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/6850