Sankt Ottilien

Die Lage von Sankt Ottilien im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
Auf der rund 2 km südöstlich der Stadtmitte von Eschwege liegenden Kuppe des Kleinen Leuchtberges, der früher auch 'St. Ottilienberg' genannt wurde.
Lage und Verkehrslage
Etwa 3 m westnordwestlich des Trigonometrischen Punktes befindet sich ein flacher rundlicher Steinhaufen (Dm. etwa 6 m, H. etwa 0,30 m). Darin wurden Bruchstücke älterer Dachziegel festgestellt.
Ersterwähnung
1530
Siedlungsentwicklung
Der archäologische Befund deutet gemäß K. Sippel auf die einstige, der Hl. Ottilie geweihte Kapelle hin, nach der man den Berg früher auch St. Ottilienberg nannte. Diese Kapelle wurde 1530 indirekt zum ersten Mal erwähnt. Eine Schriftquelle berichtete dann 1619 von einer nicht mehr bestehenden Klause und von früheren Skelettfunden an der besagten Stelle.
Historische Namensformen
- St. Ottilien
- St. Ottilienberg
- Ottilienberg, S(ank)
- Kleiner Leuchtberg
- Leuchtberg, Kleiner
Bezeichnung der Siedlung
- Kapelle
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3575710, 5672200
UTM: 32 U 575606 5670371
WGS84: 51.179754° N, 10.081673° O
Statistik
Ortskennziffer
63600303012
Verfassung
Altkreis
Eschwege
Kirche und Religion
Patrozinien
- Ottilia (Kapelle)
Nachweise
Literatur
- Fundberichte aus Hessen 1991, S. 422 (Sippel)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sankt Ottilien, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/6850_sankt-ottilien> (aufgerufen am 11.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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