Obersontra
Wüstung · 235 m über NN
Gemarkung
Sontra Gemeinde
Sontra Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Obersontra im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
17,5 km südwestlich von Eschwege
Lage und Verkehrslage
Ersterwähnung
1288
Siedlungsentwicklung
Es wurde noch im Sontraer Salbuch von 1538 angeführt.
Historische Namensformen
- Suntrahe, in superiori (1288) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 14, Nr. 21]
- Suntrahe, in superiori (1290) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 19, Nr. 29]
- Ubirn Suntra (1339) [Lehenrev. der v. Muterode an Ziegenhain]
- Ubersuntra, zu (um 1455) [HStAM Bestand S Nr. 567 a]
- Ubersontra, zu (1544) [Stadtbuch 1544]
- Ober-Sontra (1777) [I. Gromes, Sontra 1777, S. 41]
Burgen und Befestigungen
- Es wurde noch im Sontraer Salbuch von 1538 angeführt.
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3564438, 5658743
UTM: 32 U 564338 5656919
WGS84: 51.060188° N, 9.918094° O
Statistik
Ortskennziffer
63601109015
Verfassung
Altkreis
Rotenburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1288 bewilligt Abt Heinrich von Hersfeld seiner Schwester Gertrud den Verkauf von zwei Hufen in Obersontra an das Kloster Cornberg. 1290 bewilligt ebenfalls Abt Heinrich die Veräußerung des Vogteirechts in Obersontra durch die Vögte von Sontra an das Kloster Cornberg.
Nachweise
Literatur
- Ernst Henn, Flurnamen als Geschichtsquelle, S. 60
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 449 (Sontra)
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Obersontra, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/6633_obersontra> (aufgerufen am 11.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/6633