Obermühle

Mühle · 178 m über NN  
Gemarkung
Reichensachsen
Gemeinde
Wehretal
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Mühle

Lagebezug

6 km südwestlich von Eschwege gelegen

Lage und Verkehrslage

300 m westlich der Ortsmitte von Reichensachsen (Bahnhofstraße 11) gelegen

Ersterwähnung

1634

Siedlungsentwicklung

Die Karte von Schleenstein (1708/10) zeigt neben der Riedmühle zwei Mühlensymbole in Reichsachsen, also die Ober- und die Mittelmühle [Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 12]. Die Obermühle ist vermutlich bereits 1635 belegt (HStAM Bestand 47 Bischhausen Nr. 207] Bei der Obermühle handelt es sich gemäß P. Zietz um eine der drei erhaltenen Mühlenanlagen von Reichensachsen. Das Wohnhaus und die Scheune wurden Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet, das Mahlwerkgebäude jedoch erst um 1900.

Vorbemerkung Historische Namensformen

Obermühle (1634) [Schreibweise nach Archivregest HStAM Bestand 47 Bischhausen Nr. 207] Obermöhler (1639)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3569517, 5668962
UTM: 32 U 569415 5667134
WGS84: 51.151438° N, 9.992496° O

Statistik

Ortskennziffer

63601404012

Verfassung

Altkreis

Eschwege

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1634 erkennen Augustin Wieditz und seine Hausfrau Catharina den Boyneburg-Honsteinischen Lehnbrief über die Obermühle und ihr Zubehör an.

Wirtschaft

Mühlen

Zusammen mit der Mittelmühle an einem Betriebsgraben der Wehre, seit 1922 mit Antrieb über eine Turbine, Stilllegung 1972

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Obermühle, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/6609_obermuehle> (aufgerufen am 11.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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