Niederrechtebach

Wüstung · 289 m über NN  
Gemarkung
Waldkappel
Gemeinde
Waldkappel
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

14 km westsüdwestlich von Eschwege gelegen

Lage und Verkehrslage

Wohl rund 2 km südlich der Stadtmitte von Waldkappel in der Flur 'Im Rechtebach', wo einige Scherbenfunde auf die Wüstung deuten (hier mittig lokalisiert). Eine Flurbegehung der AG Eschwege erbrachte 1994 in der Flur "In der Rechtebach" einige Rand- und Wandscherben aus dem Hoch- und Spätmittelalter. Sie geben vermutlich einen Hinweis auf die Wüstung Niederrechtebach.

Ersterwähnung

1360

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • Dorf (1360)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3561400, 5666100
UTM: 32 U 561302 5664273
WGS84: 51.126643° N, 9.876014° O

Statistik

Ortskennziffer

63601215009

Verfassung

Altkreis

Eschwege

Gericht

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Abt Johann von Hersfeld bestätigt 1360, dass Propst Otto des Klosters Cornberg seinem Kloster Gefälle in Dankerode, Friemen und Niederrechtebach verpfändet hat.
  • Es war fuldisches Lehen der von Boyneburg-Hohenstein (ZHG 7, 248. 241).

Nachweise

Literatur

Weblinks

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Niederrechtebach, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/6551_niederrechtebach> (aufgerufen am 11.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/6551