Niederrechtebach

Die Lage von Niederrechtebach im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
14 km westsüdwestlich von Eschwege gelegen
Lage und Verkehrslage
Wohl rund 2 km südlich der Stadtmitte von Waldkappel in der Flur 'Im Rechtebach', wo einige Scherbenfunde auf die Wüstung deuten (hier mittig lokalisiert). Eine Flurbegehung der AG Eschwege erbrachte 1994 in der Flur "In der Rechtebach" einige Rand- und Wandscherben aus dem Hoch- und Spätmittelalter. Sie geben vermutlich einen Hinweis auf die Wüstung Niederrechtebach.
Ersterwähnung
1360
Historische Namensformen
- Nydirn Rechtebach, tzu (1360) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 61-62, Nr. 93]
Bezeichnung der Siedlung
- Dorf (1360)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3561400, 5666100
UTM: 32 U 561302 5664273
WGS84: 51.126643° N, 9.876014° O
Statistik
Ortskennziffer
63601215009
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Abt Johann von Hersfeld bestätigt 1360, dass Propst Otto des Klosters Cornberg seinem Kloster Gefälle in Dankerode, Friemen und Niederrechtebach verpfändet hat.
- Es war fuldisches Lehen der von Boyneburg-Hohenstein (ZHG 7, 248. 241).
Nachweise
Literatur
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 376 (Rechtebach)
- Fundberichte aus Hessen 1996, S. 546 (AG Eschwege)
- G. Landau, Stadt Waldkappel (mit einem Grundriß), in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde 7 (1858), S. 240–309, hier S. 248 (Digitalisat)
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Niederrechtebach, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/6551_niederrechtebach> (aufgerufen am 11.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/6551