Mushundes

Die Lage von Mushundes im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
3,5 km nordöstlich von Fulda
Ersterwähnung
(927-956)
Letzterwähnung
1454
Siedlungsentwicklung
Zwischen 927 und 956 wurde "Mushuntes" erwähnt (Dronke, Tradit. cap. 32 b), dann 1165 "Mushundes" (Schannat, Historia Fuld. cod. prob. 72). 1369 verkauften die v. Schlitz das Holz "zum Mushundes" als Zubehör der Burg Steinau an die v. d. Tann. und v. Ebersberg (Fuld. Kopiar 11,10.). 1440 verkaufte es Karl v. Thüngen, der es von N. v. Buchenau erworben hatte, weiter an den Abt. 1454 kam schließlich eine Wiese "zum Mushunds" vor (das. 8, 185) > Reimer.
Historische Namensformen
- Mushuntes (927-956) [Kopiar um 1160 Codex Eberhardi 1, Bl. 178ra, S. 338 = Dronke, Traditiones, S. 63, Capitulum 32b]
- Mushundes (1165)
- Mushunds (1454)
- Im Maushund [Niveaukarte Kurfürstentum Hessen 1840-1861]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3550389, 5605841
UTM: 32 U 550294 5604038
WGS84: 50.586081° N, 9.710457° O
Statistik
Ortskennziffer
63102008007
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- undatiert: Zentamt Fulda
Altkreis
Fulda
Nachweise
Literatur
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 341.
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mushundes, Fulda“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/6502_mushundes> (aufgerufen am 31.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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