Hatzenbach

Die Lage von Hatzenbach im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
15,5 km südwestlich von Eschwege
Lage und Verkehrslage
Wüst im Amt Sontra bei Lindenau, wohl rund 1,5 km nordöstlich der Ortsmitte in der Flur "Im Hatzebach" gelegen. Der gleichnamige Bach bildet dort die Grenze zum 2 km weiter nordöstlich gelegenen Breitau, in dessen Gemarkung sich die Flur "Im Hatzenbach" fortsetzt. Die Wüstung kann vorerst nur grob in der Mitte des Baches verortet werden.
Ersterwähnung
1292
Letzterwähnung
1341
Historische Namensformen
- Hazichenbach, in (1292) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 20, Nr. 30]
- Hazzigenbach, zu (1341) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 51-52, Nr. 78]
Bezeichnung der Siedlung
- dorfe (1341)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3568633, 5658127
UTM: 32 U 568472 5656234
WGS84: 51.053553° N, 9.976937° O
Statistik
Ortskennziffer
63601107003
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- Amt Sontra
Altkreis
Rotenburg
Herrschaft
- 1302 bestätigt Hermann von Brandenfels, dass der Streit zwischen dem Kloster Cornberg und Konrad Steinhaus über Güter in Lindenau, Ditraterode und Hatzenbach beigelegt worden sei.
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1292 verkaufen Konrad von Hattenhausen und seine Frau Adelheid dem Kloster Cornberg (Bubenbach) für 20 Mark Silber ihren gesamten Besitz in Lindenau, Ditraterode und Hatzenbach. Noch im gleichen Jahr übergibt Abt Heinrich dem Kloster Güter in Ditraterode, Lindenau und Hatzenbach.
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hatzenbach, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5927_hatzenbach> (aufgerufen am 12.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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