Siegershausen

Wüstung · 395 m über NN  
Gemarkung
Hessisch Lichtenau
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

17 km südsüdwestlich von Witzenhausen gelegen

Lage und Verkehrslage

2 km nordöstlich Hessisch Lichtenau und nördlich des Stedtebaches westlich Punkt 359. gelegen Flurnamen: "Im Siegershausen" und "Siegershäuser Wasser"

Ersterwähnung

1195

Siedlungsentwicklung

Bei Stadtgründung Hessisch Lichtenau sind die Einwohner größtenteils dorthin umgezogen. Feldmark kam nach 1486, vermutlich 1527 an Hessisch Lichtenau.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • 1195: curtis
  • 1370: Hof
  • 1454: Gut. Zw.
  • 1454 und 1553: Lichtenauer Feldmark

Burgen und Befestigungen

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3552100, 5674705
UTM: 32 U 551874 5673111
WGS84: 51.207037° N, 9.742585° O

Statistik

Ortskennziffer

63600604013

Verfassung

Verwaltungsbezirk

Altkreis

Witzenhausen

Herrschaft

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1195: Kloster Germerode erhält Besitz zu Siegershausen bestätigt.
  • 1272: Im Streit zwischen Kloster Germerode und dem Pfarrer von Vortriden werden Güter des Kloster zu Siegershausen genannt.
  • 1276: Kirche Vortriden beansprucht Zehnten zu Siegershausen gegenüber Kloster Germerode.
  • 1277: Graf Ludolf von Bilstein überträgt dem Kloster Germerode Gericht und iudicium capitale zu Siegershausen.
  • 1289: Graf Heinrich von Eiterhagen verzichtet zugunsten Kloster Germerode auf Güter zu Siegershausen.
  • 1340: Ludwig von Arnoldshagen verkauft dem Kloster Germerode einen Zins, den er von dem Kloster auf dessen Gütern zu Erbrecht besessen hat.
  • 1369: Derselbe verkauft dem Kloster Germerode alle Rechte und Gefalle vom Gut, das er in Siegershausen vom Kloster Germerode besaß.
  • 1370: Albrecht von Wickersrode verzichten unter anderem auf den Hof zu Siegershausen.
  • 1370: Lichtenauer Bürger nehmen altes Gut des Klosters Germerode zu Siegershausen zu Erbe.
  • 1454: Gut zu Siegershausen gehört dem Kloster Germerode. Zum Vorwerk gehören nach dem Zinsregister von 1451 sechs Hufen und zahlreiche Hufen.
  • 1460: Kloster Germerode verkauft sein Vorwerk zu Siegershausen an Hermann Meisenbug.
  • 1527: Güter des Kloster Germerode zu Siegershausen
  • 1624: Pfarrer von Hessisch Lichtenau hat den Zehnten zu Siegershausen unten im Tal.

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Siegershausen, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/6955_siegershausen> (aufgerufen am 30.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/6955