Nuenborn
Wüstung · 323 m über NN
Gemarkung
Ober-Werbe Gemeinde
Waldeck Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Nuenborn im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
8 km südöstlich von Korbach vermutet
Lage und Verkehrslage
Lage nordwestlich von Ober-Werbe im Bereich des Niemersteins an einem Bachzulauf zu Werbe vermutet. Flurname Hinter der Niemerwiese
Historische Namensformen
- Nuinbrune, in (1206) [Westfälisches Urkundenbuch 5,1: Papsturkunden Westfalens bis zum Jahre 1304, S. 97-98, Nr. 208]
- Nuenburgen, in (1231) [Westfälisches Urkundenbuch 5,1: Papsturkunden Westfalens bis zum Jahre 1304, S. 168-170, Nr. 367]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3497703, 5677090
UTM: 32 U 497630 5675259
WGS84: 51.228708° N, 8.966057° O
Statistik
Ortskennziffer
63502108002
Verfassung
Altkreis
Waldeck
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1206 besitzt Kloster Werbe fünf Hufen in Nuenborn, 1231 auch einen Hof. Der Besitz lässt sich bis ins 15. Jahrhundert nachweisen. 1466 verkauft der Konvent des Klosters Werbe an Hans Peppe in Sachsenhausen, seine Frau Jutte und seine Kinder Jutte, Hermann und Else zu Leibrente seine Länder um die Kapelle Nunborn.
Zehntverhältnisse
1302 verkauft Werner von Westerburg den halben Zehnten in Neunborn an Kloster Werbe.
Kirche und Religion
Ortskirchen
- 1466: Kapelle (HStAM Bestand Urk. 85 Nr. 9804)
Nachweise
Literatur
- Bau- und Kunstdenkmäler Kassel N.F. 4 (Kreis der Eder), S. 337
- Höhle, Ortschaften in Waldeck, S. 273, Nr. 42
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Nuenborn, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/1781_nuenborn> (aufgerufen am 12.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/1781