Wengershausen
Wüstung
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
7,5 km nordwestlich von Bad Wildungen
Lage und Verkehrslage
Genaue Lage unbekannt. Zwischen Affoldern, Buhlen und Hemfurth gelegen
Ersterwähnung
1226
Historische Namensformen
- wengershusen, in (1226) [Varnhagen, Grundlage der waldeckischen Landes- und Regentengeschichte, Urkundenbuch, S. 44-45, Nr. 14]
- Wenkershusen, in (1256) [Westfälisches Urkundenbuch 4,3: Urkunden des Bisthums Paderborn, 1251-1300, S. 284, Nr. 447]
Statistik
Ortskennziffer
63500910009
Verfassung
Altkreis
Waldeck
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1226 bestätigt Erzbischof Siegfried von Mainz dem Kloster Berich den Besitz von zwei Hufen in Wengershausen. 1256 erwirbt das Kloster Berich drei Viertel eines Gutes dasselbst. 1470 hatte Kloster Berich Besitz bzw. Einfünfte in Wengershausen.
Zehntverhältnisse
1488 belehnt Hermann Wolf von Gudenberg den Threnniges Pachsorge, Zöllner in Hemfurt, mit einem Zehnten zu Wengershausen und Buhlen (HStAM Bestand Urk. 85 Nr. 10522).
Nachweise
Literatur
- Bau- und Kunstdenkmäler Kassel N.F. 4 (Kreis der Eder), S. 338,
- Bockshammer, Grafschaft Waldeck, S. 73-74, 244,
- Höhle, Untergegangene Ortschaften in Waldeck. S. 279,
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wengershausen, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/1788_wengershausen> (aufgerufen am 15.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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