Meinbolderod
Wüstung
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
Genaue Lage unbekannt
Lage und Verkehrslage
Zur Lokalisierung vgl. List, Spieskappel, S. 229, Anm. 1, der die Wüstung Mersrade bei Weidelbach vorschlägt
Ersterwähnung
1197
Historische Namensformen
- Megenharderoth, in (1197) [HStAM Bestand Urk. 18 Nr. 638; Druck: Wenck, Hessische Landesgeschichte 2,1 Urkundenbuch Nr. 90, S. 125-128, vgl. List, Spieskappel, S. 38-44]
- Meinbolderod, in (1197) [HStAM Bestand Urk. 56 Nr. 2364; Druck: Wenck, Hessische Landesgeschichte 3, Urkundenbuch S. 91-92, Nr. 93]
- Meinbolderod, in (1244) [HStAM Bestand Urk. 56 Nr. 163]
Bezeichnung der Siedlung
- locus (1197)
Statistik
Ortskennziffer
63402413001
Frühere Ortskennziffer
634000001
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- Gericht Reichenbach
Altkreis
Fritzlar-Homberg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1197: Papst Cölestin III. bestätigt Kloster Spieskappel Einkünfte zu Meinbolderod; Kloster Blankenheim kauft von Volkwin von Naumburg unter anderem Güter zu Meinbolderod.
- 1197: Wittekind von Naumburg bestätigt, dass sein Vater dem Kloster Blankenheim die Güter zu Meinbolderod verkaufte.
- 1244 verzichtet Wittekind genannt von Naumburg auf die von seinem verstorbenen Vater Volkwin dem ehemaligen Propst von Aua [Blankenheim], Eckhard (Ecgehard), verkauften Güter u.a. in Meinbolderod.
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Meinbolderod, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/3962_meinbolderod> (aufgerufen am 08.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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