Rittervenne
Wüstung · 225 m über NN
Gemarkung
Gudensberg Gemeinde
Gudensberg Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Rittervenne im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
1 km westlich von Gudensberg.
Lage und Verkehrslage
Lage nur ungefähr zu lokalisieren.
Ersterwähnung
1209
Historische Namensformen
- Reithvenne, in (1209) [Karl E. Demandt, Besitz des Fritzlarer Petersstiftes in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde , 61 (1936), S. 54]
- Ritter Venne (1308)
- Rittervennehe, in (1309)
- Ritvenne, in (1310/15)
- Rittervenne (1319)
- Ryttervenne (1346)
- Rittirvenne (1350)
- Rittefenne, in (1367)
- Rittirfenne, in (1425)
- Ritterfenne (1454)
- Ritterfane (1505)
- Ritterfende (1511)
- Ritterfernne (1579)
- Ritter-Venne
- Venne, Ritter-
Bezeichnung der Siedlung
- 1314: villa.
- Anfang 15. Jahrhundert: wüst.
- 1429: Feldmark.
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3524211, 5671626
UTM: 32 U 524127 5669797
WGS84: 51.179089° N, 9.345175° O
Statistik
Ortskennziffer
63400705009
Einwohnerstatistik
- Anfang 15. Jahrhundert: wüst.
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1403: Amt Gudensberg.
Altkreis
Fritzlar-Homberg
Gericht
- 1458 und 1516: Die von Elben haben Gericht Ritter-Venne als hessisches Lehen inne.
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1308: Die Gebrüder Hund übergeben Kloster Merxhausen 2 Hufen zu Ritter-Venne.
- 1309: Wigand von Röhrenfurth zahlt aus einer Hufe zu Ritter-Venne.
- 1317: Die von Elben statten einen Altar im Kloster Breitenau mit einer Hufe zu Ritter-Venne aus.
- 1318: Die von Löwenstein-Schweinsberg erhalten Güter zu Ritter-Venne.
- 1336: Die von Elben statten den Altar in Kloster Breitenau weiter mit Gütern aus, die vormals den von Rengshausen waren.
- 1346: Hermann von Elben überträgt dem Allerheiligenaltar in der Pfarrkirche Gudensberg 1 1/2 Mansus zu Ritter-Venne.
- 1350: Die von Elben statten den Altar im Kloster Breitenau erneut mit 3 Hufen zu Ritter-Venne aus.
- 1366: Die Martinskirche Kassel ist mit Gütern zu Ritter-Venne ausgestattet.
- 1367: Werner Seidenschwanz, ehemaliger Bürgermeister zu Kassel-Neustadt, stiftet seine Güter zu Ritter-Venne der Pfarrkirche Kassel-Neustadt.
- 1372: Heinrich von Wehren, Altarist der Kirche Fritzlar, stiftet Einkünfte zu Ritter-Venne für die Kasseler Kirche.
- 1397: Otto von Gleichen hatte dem Kloster Hasungen einen Zins von Gütern zu Ritter-Venne verschrieben.
- 1429: Lutz Hartmann hat vor langen Jahren von Kloster Breitenau 4 Hufen zu Ritter-Venne in Landsiedelrecht erhalten.
Zehntverhältnisse
1209 und noch um 1360: Stift Fritzlar hat Zehnteinkünfte zu Ritter-Venne.
Kirche und Religion
Ortskirchen
- 1375: Pfarrer.
- 1425: ecclesia.
- 1454: Kapelle.
Kirchliche Mittelbehörden
Archipresbyterat Fritzlar.
Nachweise
Literatur
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Rittervenne, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4304_rittervenne> (aufgerufen am 18.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4304