Galbecher Warte

Wüstung · 212 m über NN  
Gemarkung
Fritzlar
Gemeinde
Fritzlar
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

0,5 km südwestlich von Fritzlar

Lage und Verkehrslage

Flurname bey der Galbächer Warthe
Ehemalige mainzische Warte an der alten Landstraße Frankfurt - Kassel.

Ersterwähnung

1241

Historische Namensformen

  • Galgberg (1241) (Demandt, Quellen Stadt Fritzlar, S. 222, Nr. 21)
  • Galchberg (1252)
  • Galchperch (1297)
  • Galperg, am (1316)
  • Galpergere, am (1323)
  • Galgenberge, an dem (1454)
  • Galberg, der (um 1580)

Bezeichnung der Siedlung

  • Wartturm

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3518551, 5666082
UTM: 32 U 518470 5664255
WGS84: 51.129467° N, 9.263949° O

Statistik

Ortskennziffer

63400502013

Verfassung

Altkreis

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1241: Erzbischof Siegfried von Mainz entsagt seinen Ansprüchen am Weinberg Galgenberg, desgleichen 1252, zugunsten Kloster Hardehausen.
  • 1297: Erwerb und Bestimmung eines Ackers am Galgenberg zu einem Anniversar; desgleichen 1316.
  • 1323: Dietrich von Sachsenhausen zahlt einen Zins von der ihm vom Kloster Haina verpachteten Hälfte eines Weinbergs am Galgenberg.
  • 1407: Verkauf eines Weinbergs unter dem Galgenberg an einen Fritzlarer Kanoniker.
  • Um 1450: Wartenwächter genannt.

Nachweise

Literatur

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Galbecher Warte, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4115_galbecher-warte> (aufgerufen am 09.03.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4115