Freckenhausen

Gehöftgruppe; Wüstung · 281 m über NN  
Gemarkung
Wolfhagen
Gemeinde
Wolfhagen
Landkreis
Kassel
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Gehöftgruppe; Wüstung

Lagebezug

2 km südöstlich von Wolfhagen

Lage und Verkehrslage

Moderne Gehöftgruppe an der Stelle einer namensgebenden Wüstung am Frickenhäuser Born.

Ersterwähnung

um 1120

Siedlungsentwicklung

Vielleicht war der 1107/12 erstmals erwähnte mittelalterliche Ort Freckenhausen schon 1315 wüst (UA Hasungen). Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand dort etwa zwischen 1956 (fehlend im Gemeindeverzeichnis) und 1970 (vorhanden auf Topographischer Karte) eine neue Gehöftgruppe Freckenhausen.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • villa (um 1120)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3513681, 5686954
UTM: 32 U 513602 5685119
WGS84: 51.317212° N, 9.195174° O

Statistik

Ortskennziffer

63302810023

Verfassung

Verwaltungsbezirk

Altkreis

Wolfhagen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Der mittelalterliche Ort Freckenhausen gehörte wohl dem Kloster Hasungen, das hier jedenfalls viel Besitz und auch den zehnten hatte.

Zehntverhältnisse

Den Zehnten des mittelalterlichen Ortes hatte das Kloster Hasungen inne.

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • Obwohl der mittelalterliche Ort Freckenhausen vielleicht schon 1315 wüst war, bestand die zugehörige Kirche noch 1563.

Siehe auch

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Freckenhausen, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2515_freckenhausen> (aufgerufen am 15.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/2515