Dippelshausen

Wüstung  
Gemarkung
Heimarshausen
Gemeinde
Naumburg
Landkreis
Kassel
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

15 km südöstlich von Wolfhagen

Lage und Verkehrslage

Wüst nordöstlich von Heimarshausen in dessen Gemarkung an der Elbe.

Ersterwähnung

1081

Siedlungsentwicklung

Dippelshausen wird im Hasungen Güterregister (HStAM > 22 a 2 Hasungen) von 1510 noch als besondere Gemarkung genannt. 1557 und im 17. Jahrhundert wird es als Wüstung bezeichnet-

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3515166, 5673095
UTM: 32 U 515086 5671266
WGS84: 51.192604° N, 9.215888° O

Statistik

Ortskennziffer

63301805001

Einwohnerstatistik

  • Dorf (1304)

Verfassung

Altkreis

Wolfhagen

Herrschaft

  • 1304 überlassen die Landgrafen das Dorf Dyppoldeshusen dem Kloster Hasungen.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Um 1081 schenkt der Diakon Gumbert dem Kloster Hasungen eine Mühle in Dippelshausen, 1123 kommt weiterer Besitz hinzu. 1154/59 erwirbt Abt Hildebold Hasungen eine Hufe in Dippelshausen, 1180 erweitert Abt Adalbert den hiesigen Besitz durch Kauf.
  • Seit 1557 ist das Land dem Hospital Merxhausen zugewiesen (HStAM Bestand 17 I. Nr. 2168)

Zehntverhältnisse

1224 gelangt der Zehnt vom Stift in Fritzlar an das Kloster Hasungen

Ortsadel

Adliger 1262 (UA Haina).

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Dippelshausen, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2685_dippelshausen> (aufgerufen am 09.03.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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