Volprechthausen

Die Lage von Volprechthausen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
Genaue Lage unbekannt
Lage und Verkehrslage
Im Gebiet des ehemaligen Amts Grebenstein in der Nähe von Helboldessen gelegen.
Siedlungsentwicklung
Noch 1431 wird Volprechthausen erwähnt.
Historische Namensformen
- Volprechtesen, in (13. Jahrhundert) [Abschrift 2. Hälfte 14. Jahrhundert, J. Dolle, Lehnbuch der Edelherren von Schöneberg, in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 41 (1991), S. 51 [92]]
- Folprechtsen, apud (1293) [Vogt, RggEbMz Nr. 0333, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe; Druck: Gudenus, Codex diplomaticus sive anecdotorum 2, S. 280-281, Nr. 226]
- Volpertessen (1347) [GR Helpoldessen]
- Volpressen (1374) [GR Helpoldessen]
- Volprechtshusen (1414) [GR Helpoldessen]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3531307, 5699727
UTM: 32 U 531221 5697887
WGS84: 51.431321° N, 9.44911° O
Statistik
Ortskennziffer
63301402014
Frühere Ortskennziffer
61100001036
Verfassung
Altkreis
Hofgeismar
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1293 tritt der Mainzer Erzbischof seine Rechte über das Kloster Wahlshausen an das westfälische Kloster Hardehausen ab und erhält dafür aus dem Besitz des Klosters Wahlshausen 24 Hufen Ackerland bei Volprechtshausen, Helpoldessen und Udenhausen.
Zehntverhältnisse
Nach dem Schöneberger Lehnsregister hat der Ritter Konrad von Recklinghausen im 13. Jahrhundert den Zehnten in Volprechthausen inne.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Volprechthausen, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2942_volprechthausen> (aufgerufen am 15.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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