Rixen

Wüstung  
Gemarkung
Grebenstein
Gemeinde
Grebenstein
Landkreis
Kassel
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

7 km südöstlich von Hofgeismar

Lage und Verkehrslage

Wüstung westlich von Grebenstein östlich von Friedrichsthal im Nesselgrund.

Ersterwähnung

um 1120

Weitere Namen

Riksen

Siedlungsentwicklung

1503 wird Rixen noch als Bauernschaft erwähnt.

Vorbemerkung Historische Namensformen

Der Beleg zu 1247 wird in der Literatur auch dem Ort Reckershausen (Gemeinde Friedland, Landkreis Göttingen zugeordnet; vgl. den entsprechenden Artikel in: Ortsnamen Landkreis Göttingen, S. 326-327. Die Zeugenliste spricht jedoch eher für Rixen.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • villa (um 1120)
  • villa (1310)
  • villa (1334)
  • Wüstung (1455)
  • Wüstung (1708/10)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3526013, 5701433
UTM: 32 U 525929 5699592
WGS84: 51.446922° N, 9.373114° O

Statistik

Ortskennziffer

63301002024

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1455: Landgrafschaft Hessen, Amt Grebenstein
  • 1571: Landgrafschaft Hessen, Amt Grebenstein

Altkreis

Hofgeismar

Herrschaft

  • 1310 verkaufen die Gebrüder Wolf von Gudenberg verkaufen ihre Besitzungen u.a. in Riksen an Landgraf Johann von Hessen. 1334 nimmt Landgraf Heinrich den Ritter Eckebrecht von Grifte zum Erbburgmann in die landgräfliche Burg Grebenstein auf und weist ihm als Burglehen jährlich 10 Mark u.a. aus dem Dorf Riksen an.
  • 1455 befinden sich 14 Hufen Land in Riksen in landgräflicher Hand. Diese sind 1455, 1554 und 1571 u.a. als Lehen an die von Schachten als Burgmannen und Amtleute zu Grebenstein ausgetan.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Anfang des 12. Jahrhunderts übergibt der Edle Gerold dem Kloster Helmarshausen in Rixen eine Hufe und vier Knechte, die Brüder Hizil und Imika zwei Hufen mit einer Hofstätte. 1310 wird dem Kloster der Hof zu Rixen von Konrad von dem Hofgeismarer Kanoniker Gandra und dessen Bruder Arnold, Bürger in Hofgeismar, resigniert. 1336 tritt Abt Reinbold von Helmarshausen der Kirche zu Mainz für deren Schutz u.a. die Hälfte der Klostergüter in Riksen ab. 1455 hat das Kloster noch 1 1/2 Hufen. Noch 1537 nimmt der Abt des Klosters Verpfändungen von Gütern in Riksen vor.
  • 1247 verkauft Dietrich von Hümme dem Stift Hilwartshausen zweieinhalb Hufen in Rixen, wozu Gebhard von Ziegenberg seine Zustimmung gibt. 1311 verzichtet Ludwig, Erwählter und Bestätigter des Bistums Münster und Herr des Hessenlandes zu Gunsten des Klosters Hilwartshausen auf sechs Hufen zu Riksen. Bei der Erneuerung der Übertragung 1313 unter Landgraf Otto von Hessen werden nur zwei Hufen genannt.
  • 1571 hatten Hessen, die Junker von Schachten, von Pappenheim und die Wölfe von Gudenberg sowie Stadt und Hospital Grebenstein dort Besitz

Zehntverhältnisse

Im 13. Jahrhundert hat Spiegel von Peckelsheim den halben Zehnten als Lehen der Edelherren von Schönberg inne, 1455 geht der Zehnt als Lehen von den Landgrafen aus.

Kirche und Religion

Ortskirchen

Patrozinien

  • Jodocus

Patronat

1503 nehmen sich die von Halzan und die von Schachten der Kirche an

Nachweise

Literatur

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Rixen, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2913_rixen> (aufgerufen am 01.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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