Gunkelrode

Die Lage von Gunkelrode im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Hof
Lagebezug
11,5 km östlich von Rotenburg an der Fulda
Lage und Verkehrslage
Hof 2 km südwestlich des Ortes Bauhaus, vgl. auch Gutsbezirk Bellers-Gunkelrode
Ersterwähnung
1366/88
Historische Namensformen
- Gundalarode, zu (1366/88) [HStAM Bestand K Nr. 249, Bl. 40v]
- Gundelerade, zu (um 1376) [Vogtherr, Ältestes Lehnbuch der Landgrafschaft Hessen, in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 37 (1987), S. 25-71, hier S. 58-59 (195)]
- Grymolderade (1428) [HStAM Bestand Urk. 102 Nr. 198]
- Germidelarode (1455) [Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 77]
- Grymolderade (1471) (Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 77)
- Gondelberode (1485) [Hersfelder Mannbuch HStAM Best. L Nr. 31]
- Germidelarode (1574) [HStAM Bestand Urk. 104 Nr. 182]
- Connelrode (1592) [Karte von Arnold und Johannes Mercator HStAM Bestand Karten Nr. R II 28]
- Gundelsrode itzund Sparscharberg geannnt (um 1620) [Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 190]
- Connelrode (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 13]
- Gündelrode (1803-1819)
Bezeichnung der Siedlung
- Dorf (1366/88)
- Wüstung (1485)
- Meierhof (um 1620)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3563348, 5650309
UTM: 32 U 563249 5648488
WGS84: 50.984506° N, 9.901076° O
Statistik
Ortskennziffer
63201301002
Einwohnerstatistik
- 1747: 1 Feuerstätte (Dorfbuch der Landgrafschaft Hessen-Cassel HStAM Bestand S Nr. 105)
- 1885: 2 Wohnhäuser mit 10 Bewohnern
- 1895: 16 Einwohner
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Niederhessen, Amt Nentershausen
- 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Nentershausen
- 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Eschwege, Kanton Nentershausen
- 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Rotenburg
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Rotenburg (zu Solz gehörig)
Altkreis
Rotenburg
Gemeindeentwicklung
Am 15.1.1929 Zusammenschluss der Ortsteile Bauhaus und Triesch, dem Gutsbezirk Trottenwald und den Gütern Bellers und Gunkelrode zur neuen Gemeinde Bauhaus. Ab 31.12.1971 ist diese dann Ortsteil der Gemeinde Nentershausen.
Gericht
- 1826: Justizamt Nentershausen
- 1836: Justizamt Rotenburg
- 1879: Amtsgericht Nentershausen
Herrschaft
Hersfeld, Kloster Das halbe Dorf war hersfeldisches Lehen der von Berlepsch (Lehenverzeichnis in Abt Bertholds Kopiar 1366-88, 1455 und ebenso 1574).- Um 1376 geben wiederum die Landgrafen von Hessen das halbe Gericht zu Gunkelrode an die von Trott als Burglehen aus. 1541 fällt der hersfeldische Teil an Hessen und wird von den Landgrafen an die von Trott ausgetan.
Kirche und Religion
Pfarrzugehörigkeit
Um 1620 und 1872 zur Pfarrei Solz
Nachweise
Literatur
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gunkelrode, Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/3149_gunkelrode> (aufgerufen am 09.03.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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