Muterode
Wüstung
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
5 km östlich von Rotenburg an der Fulda
Lage und Verkehrslage
Zwischen Bebra und Asmushausen; genaue Lage unbekannt, aufgrund der Endung bei Sippels Roth vermutet
Ersterwähnung
1195
Vorbemerkung Historische Namensformen
Die Wüstung ist nicht zu verwechseln mit Mitterode bei Sontra
Historische Namensformen
- Mutherodt (1195) [Abschrift 15. Jahrhundert Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 340-341, Nr. 873]
- Muͤterode, czwsischen (1351) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 58, Nr. 87]
- Mutherode, czuͤ (1372) [Löwenstein, Quellen Rotenburg, S. 82-84, Nr. 102]
- Muterode (1451) [Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 112]
- Mutherade (1455) [Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 112]
- Mutirrode prope Rodenberg (1480) [Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 498, Nr. 1279]
Bezeichnung der Siedlung
- Wüstenunge (1451 und 1455)
- dersertum (1480)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3556433, 5652302
Statistik
Ortskennziffer
63200301005
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1538 zu Asmushausen gerechnet
Altkreis
Rotenburg
Herrschaft
- 1455 und später ist die Wüstung Muterode hersfeldisches Lehen der von Berlepsch
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Besitz des Klosters Germerode in Mitterode wird bereits 1195 in einer Urkunde von Papst Coelistin bestätigt. Besitz von Kloster Germerode wird in den Zinsregisters von 1451 und 1480 genannt.
- 1372 verkauft das Kloster Heydau an Schulmeister und Küster des Stifts Rotenburg u.a. Güter zu Muterode, die 1527 noch im Besitz des Stifts aufgeführt werden.
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Muterode, Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/15717_muterode> (aufgerufen am 13.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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