Hungershausen

Wüstung · 250 m über NN  
Gemarkung
Kleinalmerode
Gemeinde
Witzenhausen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

6,5 km südwestlich Witzenhausen gelegen

Lage und Verkehrslage

1 km westlich von Kleinalmerode in einem Waldtal des Hungershäuser Baches gelegen Flurnamen: Hungershausen, Hungershäuser Berg, Hungershäuser Grund

Ersterwähnung

1271

Siedlungsentwicklung

Mit Wüstwerden zogen die Bewohner nach Kleinalmerode. Hungershausen blieb bis ins 19. Jahrhundert eigene Feldmark.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • villa (1275)
  • Wüstung (1456, 1466)
  • Hof (1585)
  • Wüstung (1599)
  • Hof (1681)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3553814, 5688694
UTM: 32 U 553719 5686858
WGS84: 51.330473° N, 9.771051° O

Statistik

Ortskennziffer

63601610001

Einwohnerstatistik

  • 1575/85: 5 Hausgesesse
  • 1681: 1 Hausgesess

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1456: Landgrafschaft Hessen, Amt Ziegenberg
  • 1466: Landgrafschaft Hessen, Amt Ziegenberg
  • 1575/85: Landgrafschaft Hessen, Niederhessen, Amt Ludwigstein

Altkreis

Witzenhausen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1274: Ludwig von Steinau nimmt bei Kloster Mariengarten Darlehen auf seine Güter zu Hungershausen auf.
  • 1275: Kloster Mariengarten kauft Hermannrode von den von Ziegenberg.
  • 1277: Ludwig von Steinau verkauft dem Kloster Mariengarten seine Güter zu Hungershausen.
  • 1303: Joh. von Ziegenberg bestätigt den Verkauf von 1275.
  • 1343: Dorf des Kloster Mariengarten; Landgraf Heinrich nimmt auf Bitten von Kloster Mariengarten eine Trennung von Wald und Feld zwischen Hungershausen und Hubenrode vor.
  • 1421: Kloster Mariengarten verkauft seine Zinsen zu Hungershausen an Verschiedene.
  • 1575/85: Hof der Familie Wolff

Ortsadel

1271 - 1524

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • ecclesia (1303, 1337)
  • Kirchenstumpf schon auf hannoveranischem Boden

Patronat

Witzenhausen, Wilhelmitenkloster1303: Eigentum und Patronat von den von Uslar an das Wilhelms-Kloster Witzenhausen.
Mariengarten, Kloster1310: Nach Bestreitung des Patronats durch Kloster Mariengarten diesem durch Offizial der Propstei Heiligenstadt zuerkannt; folgend Präsentationen durch Kloster Mariengarten.
Witzenhausen, Wilhelmitenkloster1325 Pfarrer durch von Bischoffshausen eingeführt.
1337: die von Uslar schenken zu Selgerät dem Wilhelm-Kloster Witzenhausen Eigentum oder Patronat der Kirche Hungershausen.

Nachweise

Quellen

Cal. Or. 100 Mariengarten Nr. 3l a, 33, 73, 131, 176, 207, Staatsarchiv Hannover
Cal. Br. 1k XVI, Staatsarchiv Hannover
Kopiar Mariengarten Nr. 100 f., 119, 131, 164, 212, 289, 293, 297 - 299, Landesbibliothek Hannover

Literatur

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hungershausen, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/6079_hungershausen> (aufgerufen am 11.06.2026)

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