Hohenrode

Wüstung · 370 m über NN  
Gemarkung
Hessisch Lichtenau
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

19 km südsüdwestlich von Witzenhausen gelegen

Lage und Verkehrslage

1 km westlich von Hessisch Lichtenau gelegen, südlich des Weges nach Quentel zwischen Punkt 369,4 und 390,5 Flurname: "Hanrot"

Ersterwähnung

1320

Vorbemerkung Historische Namensformen

Der Beleg Humbenrod, usque (786) [Fälschung um 1057 Urkundenbuch der Reichsabtei Hersfeld 1,1, S. 33-34, Nr. 19 = MGH Diplomata Karolinger 1, Pippin: Dopsch, S. 338-339, Nr. 241] bezieht sich auf eine Wüstung Humbenroth in der Gemarkung Wagenfurth.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • Dorf (1322)
  • villa;desertum (um 1376)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3549354, 5674241
UTM: 32 U 549260 5672411
WGS84: 51.200977° N, 9.705073° O

Statistik

Ortskennziffer

63600604006

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1383: Landgrafschaft Hessen, Amt Reichenbach (Lichtenau)

Altkreis

Witzenhausen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1321 und 1322: Kloster Kaufungen erwirbt und ertauscht Besitz zu Hohenrode.
  • 1322: Kloster Germerode tauscht seinen Besitz zu Hohenrode gegen solchen bei Walburg.
  • Kurz nach 1376: Heyso von Falken hat Wüstung Hohenrode mit aller Gerechtigkeit von Landgraf Hermann zu Lehen.

Ortsadel

1320 - 1325

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hohenrode, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/6037_hohenrode> (aufgerufen am 13.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/6037