Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
12 km südöstlich von Eschwege
Lage und Verkehrslage
Wüst im Gericht Brandenfels östlich von Rittmannshausen gelegen Schmincke, Wüstungen (KLB Mscr. Hass. 4° 150) führte es unter "Hosenau" an. Vermutlich bei Ifta in Thüringen (Stadt Treffurt, Wartburgkreis) [HStAM Bestand 3 Nr. 2703]
Ersterwähnung
1195
Letzterwähnung
1522
Siedlungsentwicklung
Es wurde bereits 1350 als "wüst" bezeichnet.
Historische Namensformen
- Hesnowe (1195) [Abschrift 15. Jahrhundert Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 340-341, Nr. 873]
- Hessenowe (1340) [Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 393-394, Nr. 1002]
- Hesenowe (1354) [Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 411-412, Nr. 1050]
- Hesenauwe (1498) [Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 516-517, Nr. 1318]
- Hesenauwe (1517) [Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 543-544, Nr. 1381]
- Hosenau [Schmincke]
Bezeichnung der Siedlung
- villa (1195)
- ville (1340)
- wustenge (1354)
Statistik
Ortskennziffer
63601006001
Einwohnerstatistik
- 1350: wüst
Verfassung
Altkreis
Eschwege
Gericht
- Brandenfels (1522)
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Bereits seit 1195 im Besitz des Klosters Germerode, das diesen in der Folge durch Schenkungen und Käufe noch vermehren kann.
- 1522 verkauft Georg von Kolmatsch "Hessenaw" im Gericht Brandenfels an die Treusche von Buttlar [UA v. Kolmatsch].
Nachweise
Literatur
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hessenau, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5989_hessenau> (aufgerufen am 13.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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