Helderbach
Wüstung · 192 m über NN
Gemarkung
Heldra Gemeinde
Wanfried Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Helderbach im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
11 km ostsüdöstlich von Eschwege gelegen
Lage und Verkehrslage
Ersterwähnung
1081
Letzterwähnung
1781
Siedlungsentwicklung
Nach Landau bereits 1406 wüst.
Nach Engelhard, Erdbeschreibung, S. 298 (1778/81): "Hellersbach einige Häuser im Amte Wanfrid bei Heldra."
Historische Namensformen
- Helderbach, in (1081) [Fälschungen um 1100 HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 585 und HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 586. Druck UB Mainz 1, S. 253-258, Nr. 358]
- Helderbeche (1365) [HStAM Bestand Urk. 100 Nr. 1902; Landgrafen-Regesten online Nr. 11613]
- Helderbeche (Mitte 14. Jahrhundert) [G. Landau, Weisthümer, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 2 (1840), S. 240-241]
- Helderbach (1574) [HStAM Bestand S Nr. 604, fol. 24]
- Hellersbach (1778/81) [Engelhard, Erdbeschreibung der hessischen Lande casselischen Antheiles 1: Niederfürstentum, S. 298]
Bezeichnung der Siedlung
- Wüstung (1574)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3584080, 5667830
UTM: 32 U 583973 5666002
WGS84: 51.139314° N, 10.200326° O
Statistik
Ortskennziffer
63601303003
Einwohnerstatistik
- 1406: wüst
- 1574: wüst
- 1778/81: einige Häuser (?)
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 14. Jahrhundert: Völkershausisches Gericht Großenburschla
- 1365: Landgrafschaft Hessen, Gericht Großenburschla
- 1574: Landgrafschaft Hessen, Niederhessen, Amt Wanfried
- 1778/81: Amt Wanfried
Altkreis
Eschwege
Herrschaft
- 1365 verkaufen die Gebrüder Konrad und Otto von Völkershausen ihre von ihren Eltern ererbten Rechte auf die fünf Dörfer Weißenborn, Rambach, Heldern, Helderbeck und Alden Burßla mit Gericht und allem Recht an Holz etc. für 70 Mark Eschweger Währung erblich und ewiglich an Landgraf Otto von Hessen.
- 1574 gehört die Wüstung zum Dorf Heldra im Amt Treffurt und war ausschließlich landgräflich.
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Um 1081 sind zehn Hufen in Helderbach im Besitz des Klosters Hasungen belegt.
- 1365 verkauften die von Völkershausen Helderbach an Hessen.
Kirche und Religion
Ortskirchen
- Die Kirche von Helderbach befand sich in der Flur "Kirchacker" (s. u. Lage der Siedlung).
Nachweise
Literatur
- Fundberichte aus Hessen 1996 , S. 549 (Sippel)
- Landau, Historisch-topographische Beschreibung der wüsten Ortschaften im Kurfürstenthum Hessen, S. 325
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 220
- Bach, W.: Kirchenstatistik der evangelischen Kirche im Kurfürstenthum Hessen [Cassel 1835], S. 292
Weblinks
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Helderbach, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5966_helderbach> (aufgerufen am 02.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/5966