Eckhardshausen

Die Lage von Eckhardshausen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
13,5 km südwestlich von Eschwege
Lage und Verkehrslage
1,5 km nordwestlich der Ortsmitte von Breitau, unterhalb der Straße Breitau - Krauthausen (B 400) gelegen; Flurbezeichnung In Eckershausen
Ersterwähnung
1271
Letzterwähnung
1571
Siedlungsentwicklung
Auf dem alluvialen Schwemmfächer am Ausgang des Gangstals ins Ulfetal; hier fand man im Ackergelände westlich unterhalb der Straße Breitau - Krauthausen beiderseits, doch meist südlich des aus dem Gangstal kommenden Bachs auf etwa 150 x 100 m großer, west-östlich verlaufender Fläche, (hier mittig lokalisiert), vereinzelt aber auch östlich der Straße, knapp 500 Scherben. Sie können etwa ins 10./11. - 14./15. Jahrhundert datiert werden und stammen von der Wüstung (vgl. auch Hallstatt- und Latènezeit).
Historische Namensformen
- Ekehardishusin, in (1271) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 6, Nr. 8]
- Eckhardshausen (1331) [Schreibweise nach Archivregest HStAM Bestand Urk. 14 Nr. 10936]
- Eckeharshusin (1340) [HStAM Bestand Urk. 14 Nr. 1180]
- Eckehardeshusen (1344) [Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 398-399, Nr. 1015]
- Eckershausen (1571) [HStAM Bestand Urk. 56 Nr. 1701]
Bezeichnung der Siedlung
- Wüstung (1331)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3569517, 5660700
UTM: 32 U 569248 5658645
WGS84: 51.075137° N, 9.988479° O
Statistik
Ortskennziffer
63601103003
Verfassung
Altkreis
Rotenburg
Herrschaft
Ziegenhain, Grafen Die Wüstung ist 1331 ziegenhainisches Lehen der von Romrod und von Baumbach (Revers), 1385 nur der von Baumbach (Depos. v. Baumbach). 1340 belehnt Graf Johann von Ziegenhain den Ritter Ludwig von Baumbach mit 5 Höfen im Dorf Breitau und 2 1/2 Hufen Land zu Breitau und Eckehartshusen, die Bertold Keudel dem Grafen aufgelassen hat.Hessen, Landgrafen Später ist sie Lehen von Hessen (Reverse seit 1489).
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Abt Heinrich von Hersfeld bestätigt 1271 die Schenkung eines Eigengutes in Eckhardshausen an das Kloster Cornberg (Bubenbach).
- 1344 erhält das Kloster Germerode eine Hufe in Eckhardshausen der boyneburgischen Edelknechte von Wildeck.
Nachweise
Literatur
- Schellhase, Kreis Rotenburg, S. 232 (Register)
- Fundberichte aus Hessen 1996, S. 533 (Sippel)
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 102 f.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Eckhardshausen, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5551_eckhardshausen> (aufgerufen am 29.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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