Ditraterode

Wüstung · 290 m über NN  
Gemarkung
Sontra
Gemeinde
Sontra
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

16 km südwestlich von Eschwege

Lage und Verkehrslage

1,5 km nordwestlich der Stadtmitte von Sontra in der Flur "Gr. u. kl. Ditenrad" (mundartlich: "Im Diderad") gelegen, die Reimer noch als "Dudenrad" bezeichnete. Die Identität im Ditraterode ist jedoch nicht gesichert (vgl. Ernst Henn, Flurnamen als Geschichtsquelle, S. 25-26)

Ersterwähnung

1292

Letzterwähnung

1544

Historische Namensformen

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3564602, 5660545
UTM: 32 U 564408 5658798
WGS84: 51.077077° N, 9.919427° O

Statistik

Ortskennziffer

63601109011

Verfassung

Altkreis

Rotenburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1292 verkaufen Konrad von Hattenhausen und seine Frau Adelheid dem Kloster Cornberg (Bubenbach) für 20 Mark Silber ihren gesamten Besitz in Lindenau, Ditraterode und Hatzenbach. Zugleich verzichtet Graf Albert von Brandenburg auf drei Hufen in Ditraterode, die er vom Kloster Hersfeld zu Lehen hat, und bittet den Abt von Hersfeld, diese Grundstücke der Kirche in Bubenbach zu Eigen zu geben. Noch im gleichen Jahr übergibt Abt Heinrich dem Kloster Güter in Ditraterode, Lindenau und Hatzenbach.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Ditraterode, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5535_ditraterode> (aufgerufen am 11.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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