Ditraterode

Die Lage von Ditraterote im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
16 km südwestlich von Eschwege
Lage und Verkehrslage
1,5 km nordwestlich der Stadtmitte von Sontra in der Flur "Gr. u. kl. Ditenrad" (mundartlich: "Im Diderad") gelegen, die Reimer noch als "Dudenrad" bezeichnete. Die Identität im Ditraterode ist jedoch nicht gesichert (vgl. Ernst Henn, Flurnamen als Geschichtsquelle, S. 25-26)
Ersterwähnung
1292
Letzterwähnung
1544
Historische Namensformen
- Ditraterade, in (1292) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 20, Nr. 30]
- Ditraterode, in (1292) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 21, Nr. 31]
- Ditrarade, in (1302) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 26-27, Nr. 41]
- Tudinrade, uff dem (um 1455) [HStAM Bestand S Nr. 567 a]
- Dyttratterod (1526) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 136-137, Nr. 182]
- Tuttenrod, im (1544) [Stadtbuch 1544]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3564602, 5660545
UTM: 32 U 564408 5658798
WGS84: 51.077077° N, 9.919427° O
Statistik
Ortskennziffer
63601109011
Verfassung
Altkreis
Rotenburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1292 verkaufen Konrad von Hattenhausen und seine Frau Adelheid dem Kloster Cornberg (Bubenbach) für 20 Mark Silber ihren gesamten Besitz in Lindenau, Ditraterode und Hatzenbach. Zugleich verzichtet Graf Albert von Brandenburg auf drei Hufen in Ditraterode, die er vom Kloster Hersfeld zu Lehen hat, und bittet den Abt von Hersfeld, diese Grundstücke der Kirche in Bubenbach zu Eigen zu geben. Noch im gleichen Jahr übergibt Abt Heinrich dem Kloster Güter in Ditraterode, Lindenau und Hatzenbach.
Nachweise
Literatur
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ditraterode, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5535_ditraterode> (aufgerufen am 11.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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