Brüncherode

Wüstung · 269 m über NN  
Gemarkung
Ulfen
Gemeinde
Sontra
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

15,5 km südwestlich von Eschwege

Lage und Verkehrslage

Wohl rund 1,5 km nordwestlich der Ortsmitte von Ulfen in der Flur 'Im Brüncherode' (mundartlich: 'Im Brincherode') gelegen (hier mittig lokalisiert) Auch wenn die Wüstung 1991 archäologisch noch nicht belegt war, liegt sie doch zumindest etwa 1 km südöstlich (K. Sippel dagegen: 0,4 km südlich) unterhalb der ehemaligen Melmenkirche, so dass man die nahe Kapelle möglicherweise zu ihr in Bezug setzen kann (s. d.)

Ersterwähnung

1323

Letzterwähnung

1595

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • wüst (1462)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3570190, 5657638
UTM: 32 U 570090 5655764
WGS84: 51.049133° N, 9.999933° O

Statistik

Ortskennziffer

63601112006

Einwohnerstatistik

  • 1462: wüst

Verfassung

Verwaltungsbezirk

Altkreis

Rotenburg

Herrschaft

  • Hessen, Landgrafen Die von Eschwege haben dort 1455 hessisches Lehen. Seit 1462 ist sogar die ganze Wüstung ihr hessisches Lehen.
  • 1595 besaßen schließlich die Treusche das Gut, das sie verliehen haben.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1374 verkauft Eilmar von Eschwege sein Gut zu Brüncherode an die Augustiner zu Eschwege.
  • 1374 verkauft Eilmar von Eschwege sein Gut zu Brüncherode an die Augustiner zu Eschwege.
  • 1476 verkauften dann die Brüder Trott Brüncherode an Hans Schmidt.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Brüncherode, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5463_bruencherode> (aufgerufen am 31.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/5463