Brüncherode

Die Lage von Brüncherode im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
15,5 km südwestlich von Eschwege
Lage und Verkehrslage
Wohl rund 1,5 km nordwestlich der Ortsmitte von Ulfen in der Flur 'Im Brüncherode' (mundartlich: 'Im Brincherode') gelegen (hier mittig lokalisiert) Auch wenn die Wüstung 1991 archäologisch noch nicht belegt war, liegt sie doch zumindest etwa 1 km südöstlich (K. Sippel dagegen: 0,4 km südlich) unterhalb der ehemaligen Melmenkirche, so dass man die nahe Kapelle möglicherweise zu ihr in Bezug setzen kann (s. d.)
Ersterwähnung
1323
Letzterwähnung
1595
Historische Namensformen
- Brvnichenrode, de (1323) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 40, Nr. 62]
- Brunichenrade, won (1341) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 51-52, Nr. 78]
- Brůnchinrode (1374) [Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 210, Nr. 566]
- Bruencherode (1455) [Schreibweise nach Archivregest HStAM Bestand Urk. 14 Nr. 4851]
- Brunincherade, wüst (1462) [ HStAM Bestand Urk. 14 Nr. 4852]
- Brüncherode (1476)
Bezeichnung der Siedlung
- wüst (1462)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3570190, 5657638
UTM: 32 U 570090 5655764
WGS84: 51.049133° N, 9.999933° O
Statistik
Ortskennziffer
63601112006
Einwohnerstatistik
- 1462: wüst
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- Amt Sontra
Altkreis
Rotenburg
Herrschaft
Hessen, Landgrafen Die von Eschwege haben dort 1455 hessisches Lehen. Seit 1462 ist sogar die ganze Wüstung ihr hessisches Lehen.- 1595 besaßen schließlich die Treusche das Gut, das sie verliehen haben.
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1374 verkauft Eilmar von Eschwege sein Gut zu Brüncherode an die Augustiner zu Eschwege.
- 1374 verkauft Eilmar von Eschwege sein Gut zu Brüncherode an die Augustiner zu Eschwege.
- 1476 verkauften dann die Brüder Trott Brüncherode an Hans Schmidt.
Nachweise
Literatur
- Fundberichte aus Hessen 1991, S. 525 (Sippel) > Melmenkirche
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 69
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 326
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Brüncherode, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5463_bruencherode> (aufgerufen am 31.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/5463